Sparsam Reisen mit dem Wohnmobil – 7 Tipps für Ihren Sparfuchs-Urlaub, Teil 2

Sparsam reisen im Wohnmobil – Teil 2!

Große Pläne, kleiner Geldbeutel? Kein Problem. Wir von WOBI – das fairCamper Portal geben Ihnen nützliche Tipps, wie Sie mit dem Wohnmobil günstig in den nächsten Urlaub kommen. Die ganze Artikelserie mit den Top-Tipps rund um den Sparfuchs-Urlaub finden Sie in unserem Wohnmobil-Magazin.

Tipp 1: Günstig reisen in der Elternzeit

Elternzeit ist Reisezeit! Für viele Eltern ist die gemeinsame Zeit mit dem Neugeborenen die schönste Zeit im Leben – und die Elternzeit eine perfekte Möglichkeit, diese zu genießen.

Gönnen Sie sich in diesem ganz speziellen Lebensabschnitt etwas ganz Besonderes und gehen Sie gemeinsam auf Reisen, im Wohnmobil wird der Urlaub auch für die Allerkleinsten zu einem wunderbaren Erlebnis.
Mit diesem Tipp können Sie dabei extra sparen: Viele Vermieter bieten für „Reisen in der Elternzeit“ besondere Rabatte an! Bei WOBI können Sie direkt nach diesem Rabatt-Angebot suchen. Haben Sie das passende Wohnmobil für Ihren Traumurlaub gefunden? Dann aktivieren Sie das Häkchen bei „Rabatt für Reisen in der Elternzeit“ und schon bekommen Sie Ihren Sonderrabatt für frischgebackene Eltern.

Aber Achtung, vergessen Sie bei der Wohnmobil-Übergabe nicht, dem Vermieter den Beleg über Ihre Elternzeit vorzulegen. Klar, Sie haben ein Neugeborenes dabei – doch für den Rabatt möchte der Vermieter eventuell ein amtliches Dokument sehen.
Am besten, Sie bringen den Bescheid vom Jugendamt mit, dann kann nichts schiefgehen und Sie können besonders günstig in Ihren Wohnmobil-Urlaub starten.

Tipp 2: Kilometerbegrenzung – Sparpotenzial oder Fass ohne Boden?

Mit einigen Miet-Wohnmobilen können Sie so viele Kilometer fahren, wie Sie nur möchten; bei anderen sieht der Vermieter eine Kilometerbegrenzung vor. Überschreiten Sie diese, wird es mitunter teuer. Doch was ist, wenn Sie mit dem Wohnmobil ohnehin nur zu einem näher gelegenen Campingplatz fahren und gar nicht so viele Kilometer zurücklegen wollen? Dann lohnt sich eventuell das Wohnmobil mit Kilometerbegrenzung, denn häufig sind diese Wohnmobile günstiger als jene ohne Begrenzung. Tipp: Bei WOBI können Sie ganz einfach das preiswerteste Wohnmobil für Ihre Bedürfnisse aussuchen. Bei jedem Fahrzeug sind ausgewiesen:
1. Freikilometer pro Miettag
2. ggf. Keine Kilometerbegrenzung
3. ggf. keine Kilometerbegrenzung ab einer bestimmten Mietdauer
4. Kosten pro Kilometer, der über die Freikkilometer hinausgeht
Böse Überraschungen müssen Sie also nicht befürchten.

Zwei Extra-Tipps für Ihre Planung:

Überschlagen Sie erstens vorab, wie viele Kilometer Sie fahren werden, planen Sie ein paar Extra-Kilometer ein – man weiß ja nie. Rechnen Sie die Kilometer auf die Miettage um und suchen Sie sich auf dieser Basis das günstigste Wohnmobil heraus. Oft ist es günstiger, ein Wohnmobil länger zu mieten, als ursprünglich geplant: Ab einer bestimmten Mietdauer entfällt nämlich häufig die Kilometerbegrenzung.
Zweitens: Der Aufschlag für Zusatzkilometer kann sich ganz schön summieren. Schnell sind da 40 Cent pro Kilometer fällig. Gerade in der Nebensaison kann die Tagesmiete mit den bereits enthaltenen Tageskilometern günstiger sein als die Nachzahlung für eine Extratour. Buchen Sie einfach einen Tag mehr für z.B. 65 Euro. So bekommen Sie einen ganzen Urlaubstag dazu und  z.B. weitere 300 Freikilometer inklusive. Hätten Sie die 300 Fahrkilometer mit je 40 Cent bezahlen müssen, hätte Sie das 120 Euro gekostet.

Tipp 3: Wohnmobil auf Diät

Sparsam Reisen im Wohnmobil: günstig Urlaub machen mit unseren Spartipps!

Jedes Kilo, dass Sie spazieren fahren, kostet extra. Zwar müssen Sie auf der Wohnmobil-Tour keinen überteuerten Gepäckzuschlag zahlen, doch je mehr Gewicht bewegt wird, desto mehr Kraftstoff verbraucht das Wohnmobil. Lassen Sie also all die Dinge, die Sie höchstwahrscheinlich nicht brauchen, daheim. Als Faustregel gilt: 100 Kilo mehr im Wohnmobil erhöhen dessen Spritdurst um einen halben Liter – natürlich abhängig von der Fahrweise. Sie glauben, 100 Kilo kriegen Sie sowieso nicht zusammen? Naja, mit ein paar Hosen und T-Shirts sicher nicht; mit Gasflaschen, Wasserkanistern, Fahrrädern und Kinderwagen aber schon! Gerade beim Wasser können Sie Gewicht einsparen: Der Frischwassertank des Wohnmobils muss nicht prall gefüllt sein, wenn Sie in 200 Kilometern schon den Campingplatz für die Nacht erreichen. Und Grauwasser müssen Sie erst recht nicht durch die Gegend kutschieren. Machen Sie den Frischwassertank nur so voll, dass er bis zum nächsten Stopp reicht und leeren Sie den Grauwasserbehälter vor jeder Weiterfahrt, sofern möglich. Mit diesem Tipp sparen Sie ganz schnell hundert Kilo ein und fahren mit dem Wohnmobil besonders auf langen Strecken deutlich günstiger.

Tipp 4: Dieselpreise im Ausland vergleichen

Dieser Tipp gilt bei Weitem nicht nur für den Urlaub mit dem Wohnmobil – doch da ein Wohnmobil deutlich mehr Kraftstoff verbraucht als ein PKW, gilt er hier umso mehr: Informieren Sie sich vorab über die Spritpreise in Ihrem Reiseland und auch in den Ländern, die Sie bis an Ihr Ziel durchfahren! Je nachdem, von wo Sie starten und wohin Sie möchten, lohnt sich sogar ein kleiner Umweg, in jedem Fall macht es Sinn, auf der „günstigeren“ Seite der Grenze zu tanken. Diesen Sommer kostet der Liter Diesel laut ADAC zum Beispiel in Deutschland 1,13 €, in Frankreich 1,21 € und in Luxemburg gerade einmal 0,97 €. Wenn Sie nun in Frankfurt starten und nach Dijon wollen, tanken Sie am besten nochmal bei Saarbrücken, bevor Sie ins Nachbarland fahren und dort rund sieben Cent pro Liter draufzahlen.

Falls Sie es nicht allzu eilig haben, lautet der Spar-Tipp: Nehmen Sie einen kleinen Umweg in Kauf! Der Schlenker über Luxemburg macht nur vierzig Kilometer aus – da Sie die Tankfüllung hier aber zum Schnäppchenpreis kriegen, lohnen sich die Extra-Kilometer allemal. Betanken Sie das Wohnmobil für die Rückfahrt wieder so, dass Sie in Deutschland oder Luxemburg mit einem beinahe leeren Tank ankommen und zu den günstigeren Preisen volltanken können. Ein Tipp am Rande: Fragen Sie den Wohnmobil-Vermieter, bei welchem Kraftstoffvolumen die Tankanzeige aufleuchtet oder entnehmen Sie die Information dem Handbuch des Wohnmobils. So können Sie punktgenau tanken und laufen dennoch nicht Gefahr, plötzlich mit leerem Tank auf der Autobahn zu stehen.
Die kostenlose Benzinpreis-App für Apple- und Android-Geräte des ADAC informiert Sie auch unterwegs über Spar-Möglichkeiten.

Tipp 5: Schnäppchen-Camping: Geheimtipp oder Touristenfalle?

Kommt Ihnen der Campingplatz verdächtig günstig vor? Dann schauen Sie einmal sehr genau in die Preisliste. Eventuell ist der Platz wirklich ein besonders günstiger Geheimtipp und Sie können hier zum Sparfuchs-Preis übernachten. Eventuell steckt der Teufel aber auch im Detail: Auf manchen Campingplätzen ist der Basispreis zwar niedrig, die Zusatzkosten aber enorm: Wie werden Strom und Wasser berechnet? Kostet der Hund extra? Wird an diesem Standort eine Kurtaxe fällig? All das sollten Sie vorab prüfen. Ebenso die Lage selbst. Falls diese allzu verlockend erscheint, sollten Sie sich vorher informieren, ob zum Beispiel der nahegelegene Strand extra kostet oder Sie die pittoreske Altstadt des Nachbarortes nur mit einem teuren Taxi erreichen können. Wenn Sie auf Strand und Altstadtflair nicht verzichten möchten, ist die Schnäppchen-Übernachtung nicht mehr ganz so günstig und der Geheimtipp entpuppt sich als Touristenfalle. Prüfen Sie das Angebot vorab, dann wissen Sie sicher, welche Kosten Sie einkalkulieren müssen.
Ihren passenden Campingplatz finden Sie mit der WOBI-Campingplatzsuche!

Tipp 6: Waschtag im WohnmobilGünstig und sparsam reisen im Wohnmobil - Spartipps: Wäsche selber waschen

Auf fast jedem Campingplatz stehen Waschmaschinen bereit, in denen Sie Ihre Wäsche waschen können. Das ist praktisch – und kann teuer werden. Nicht selten kostet eine einzige Maschine an die 5 Euro! Wenn Sie länger mit dem Wohnmobil unterwegs sind, lohnt sich die Investition zweifellos; doch wenn Sie nur zwei verschwitzte T-Shirts waschen möchten, lautet der Spar-Tipp: Die kleine Handwäsche zwischendurch. Viele Campingplätze bieten ihren Gästen dafür extra Waschbecken. Ansonsten bietet sich das Spülbecken im Wohnmobil an – oder Sie nehmen eine Waschschüssel mit. So eine Plastikwanne ist auch prima geeignet, um schmutziges Geschirr zum Abwaschplatz zu transportieren. Für die schnelle Handwäsche brauchen Sie nicht mal Waschmittel; Shampoo oder Duschgel erfüllen den Zweck genauso gut. Klar, im Urlaub möchte niemand seine Tage mit Schmutzwäsche verbringen, doch zwei Shirts von Hand zu waschen dauert nicht einmal fünf Minuten und ist deutlich günstiger als die Benutzung der Waschmaschine. Zum Trocknen der Wäsche eignet sich eine Camping-Wäschespinne oder eine zwischen zwei Bäumen gespannte Wäscheleine. Haben Sie beides nicht zur Hand, können Sie sich mit einem alten Camper-Tipp helfen und den Fahrradträger des Wohnmobils zweckentfremden. Wischen Sie ihn aber vorher auf jeden Fall ab, sonst war die Wäsche umsonst.

Tipp 7: Snack-Time – Auf zum Kühlschrank!

Kurze Pipipause auf der Autobahnraststätte, kleiner Hunger auf was Süßes – und ganz schnell sind wieder zehn Euro für zwei Schokoriegel, zwei Eis am Stiel und eine Limo weg. Sie werden im Verlauf der Wohnmobilreise ordentlich sparen, wenn Sie diese Kleinigkeiten einfach von zu Hause mitnehmen. Bedenken Sie, dass Sie im Wohnmobil in aller Regel eine Küche mit Kühl- und meist auch Gefriermöglichkeit an Bord haben, das macht das Sparen im Wohnmobilurlaub deutlich leichter als auf einer Rucksacktour. Nutzen Sie den Kühlschrank nicht nur für Grundnahrungsmittel, sondern auch für Snacks und Knabbersachen. Pro Eis aus der Tankstellentruhe sind schnell zwei Euro fällig – dafür bekommen Sie im Supermarkt eine Familienpackung. Und sind wir ehrlich: Schlechter schmeckt es nicht. Packen Sie vor der großen Fahrt ein paar Süßigkeiten, Chips und ausreichend Getränke ein, dann sparen Sie sich die Tankstellen- und Kioskpreise. Im Supermarkt vor Ort können Sie die Vorräte jederzeit wieder preiswert auffüllen. Schreiben Sie eine Kühltasche auf Ihre Packliste, dann können Sie auch zu Ausflügen vor Ort gekühlte oder leicht verderbliche Lebensmittel mitnehmen. Mit einer vierköpfigen Familie sparen Sie so bei zwei Wochen Wohnmobilurlaub locker hundert Euro ein.

Wirklich billig ist ein Wohnmobil-Urlaub nie – doch mit den richtigen Tipps schonen Sie die Urlaubskasse und fahren günstig in die Ferien. Schauen Sie auch in den anderen Artikel unserer Sparfuchs-Serie, dort haben wir noch weitere Spar-Tipps aus der Camping-Praxis für Sie zusammengetragen.

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Sparsam Reisen mit dem Wohnmobil – 7 Tipps für Ihren Sparfuchs-Urlaub, Teil 2
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2018-03-12T13:18:48+00:00

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