Sparsam reisen im Wohnmobil – Teil 2!

Große Pläne, kleiner Geldbeutel? Kein Problem. Wir von WOBI – das fairCamper Portal geben dir nützliche Tipps, wie du mit dem Wohnmobil günstig in den nächsten Urlaub kommst. Die ganze Artikelserie mit den Top-Tipps rund um den Sparfuchs-Urlaub findest du in unserem Wohnmobil-Magazin.

Tipp 1: Günstig reisen in der Elternzeit

Elternzeit ist Reisezeit! Für viele Eltern ist die gemeinsame Zeit mit dem Neugeborenen die schönste Zeit im Leben – und die Elternzeit eine perfekte Möglichkeit, diese zu genießen.

Gönn dir in diesem ganz speziellen Lebensabschnitt etwas ganz Besonderes und geh gemeinsam auf Reisen, im Wohnmobil wird der Urlaub auch für die Allerkleinsten zu einem wunderbaren Erlebnis.
Mit diesem Tipp kannst du dabei extra sparen: Viele Vermieter bieten für „Reisen in der Elternzeit“ besondere Rabatte an! Bei WOBI kannst du direkt nach diesem Rabatt-Angebot suchen. Hast du das passende Wohnmobil für deinen Traumurlaub gefunden? Dann aktiviere das Häkchen bei „Rabatt für Reisen in der Elternzeit“ und schon bekommst du deinen Sonderrabatt für frischgebackene Eltern.

Aber Achtung, vergiss bei der Wohnmobil-Übergabe nicht, dem Vermieter den Beleg über deine Elternzeit vorzulegen. Klar, du hast ein Neugeborenes dabei – doch für den Rabatt möchte der Vermieter eventuell ein amtliches Dokument sehen.
Am besten, du bringst den Bescheid vom Jugendamt mit, dann kann nichts schiefgehen und du kannst besonders günstig in deinen Wohnmobil-Urlaub starten.

Tipp 2: Kilometerbegrenzung – Sparpotenzial oder Fass ohne Boden?

Mit einigen Miet-Wohnmobilen kannst du so viele Kilometer fahren, wie du nur möchtest; bei anderen sieht der Vermieter eine Kilometerbegrenzung vor. Überschreitest du diese, wird es mitunter teuer. Doch was ist, wenn du mit dem Wohnmobil ohnehin nur zu einem näher gelegenen Campingplatz fahren und gar nicht so viele Kilometer zurücklegen willst? Dann lohnt sich eventuell das Wohnmobil mit Kilometerbegrenzung, denn häufig sind diese Wohnmobile günstiger als jene ohne Begrenzung. Tipp: Bei WOBI kannst du ganz einfach das preiswerteste Wohnmobil für deine Bedürfnisse aussuchen. Bei jedem Fahrzeug sind ausgewiesen:
1. Freikilometer pro Miettag
2. ggf. Keine Kilometerbegrenzung
3. ggf. keine Kilometerbegrenzung ab einer bestimmten Mietdauer
4. Kosten pro Kilometer, der über die Freikkilometer hinausgeht
Böse Überraschungen musst du also nicht befürchten.

Zwei Extra-Tipps für deine Planung:

Überschlage erstens vorab, wie viele Kilometer du fahren wirst, plane ein paar Extra-Kilometer ein – man weiß ja nie. Rechne die Kilometer auf die Miettage um und suche dir auf dieser Basis das günstigste Wohnmobil heraus. Oft ist es günstiger, ein Wohnmobil länger zu mieten, als ursprünglich geplant: Ab einer bestimmten Mietdauer entfällt nämlich häufig die Kilometerbegrenzung.
Zweitens: Der Aufschlag für Zusatzkilometer kann sich ganz schön summieren. Schnell sind da 40 Cent pro Kilometer fällig. Gerade in der Nebensaison kann die Tagesmiete mit den bereits enthaltenen Tageskilometern günstiger sein als die Nachzahlung für eine Extratour. Buche einfach einen Tag mehr für z.B. 65 Euro. So bekommst du einen ganzen Urlaubstag dazu und  z.B. weitere 300 Freikilometer inklusive. Hättest du die 300 Fahrkilometer mit je 40 Cent bezahlen müssen, hätte dich das 120 Euro gekostet.

Tipp 3: Wohnmobil auf Diät

Sparsam Reisen im Wohnmobil: günstig Urlaub machen mit unseren Spartipps!

Jedes Kilo, dass du spazieren fährst, kostet extra. Zwar musst du auf der Wohnmobil-Tour keinen überteuerten Gepäckzuschlag zahlen, doch je mehr Gewicht bewegt wird, desto mehr Kraftstoff verbraucht das Wohnmobil. Lasse also all die Dinge, die du höchstwahrscheinlich nicht brauchst, daheim. Als Faustregel gilt: 100 Kilo mehr im Wohnmobil erhöhen dessen Spritdurst um einen halben Liter – natürlich abhängig von der Fahrweise. Du glaubst, 100 Kilo kriegst du sowieso nicht zusammen? Naja, mit ein paar Hosen und T-Shirts sicher nicht; mit Gasflaschen, Wasserkanistern, Fahrrädern und Kinderwagen aber schon! Gerade beim Wasser kannst du Gewicht einsparen: Der Frischwassertank des Wohnmobils muss nicht prall gefüllt sein, wenn du in 200 Kilometern schon den Campingplatz für die Nacht erreichst. Und Grauwasser musst du erst recht nicht durch die Gegend kutschieren. Mach den Frischwassertank nur so voll, dass er bis zum nächsten Stopp reicht und leere den Grauwasserbehälter vor jeder Weiterfahrt, sofern möglich. Mit diesem Tipp sparst du ganz schnell hundert Kilo ein und fährst mit dem Wohnmobil besonders auf langen Strecken deutlich günstiger.

Tipp 4: Dieselpreise im Ausland vergleichen

Dieser Tipp gilt bei Weitem nicht nur für den Urlaub mit dem Wohnmobil – doch da ein Wohnmobil deutlich mehr Kraftstoff verbraucht als ein PKW, gilt er hier umso mehr: Informiere dich vorab über die Spritpreise in deinem Reiseland und auch in den Ländern, die du bis an dein Ziel durchfährst! Je nachdem, von wo du startest und wohin du möchtest, lohnt sich sogar ein kleiner Umweg, in jedem Fall macht es Sinn, auf der „günstigeren“ Seite der Grenze zu tanken. Diesen Sommer kostet der Liter Diesel laut ADAC zum Beispiel in Deutschland 1,13 €, in Frankreich 1,21 € und in Luxemburg gerade einmal 0,97 €. Wenn du nun in Frankfurt startest und nach Dijon willst, tankst du am besten nochmal bei Saarbrücken, bevor du ins Nachbarland färhst und dort rund sieben Cent pro Liter draufzahlst.

Falls du es nicht allzu eilig hast, lautet der Spar-Tipp: Nimm einen kleinen Umweg in Kauf! Der Schlenker über Luxemburg macht nur vierzig Kilometer aus – da du die Tankfüllung hier aber zum Schnäppchenpreis kriegst, lohnen sich die Extra-Kilometer allemal. Betanke das Wohnmobil für die Rückfahrt wieder so, dass du in Deutschland oder Luxemburg mit einem beinahe leeren Tank ankommst und zu den günstigeren Preisen volltanken kannst. Ein Tipp am Rande: Frag den Wohnmobil-Vermieter, bei welchem Kraftstoffvolumen die Tankanzeige aufleuchtet oder entnimm die Information dem Handbuch des Wohnmobils. So kannst du punktgenau tanken und läufst dennoch nicht Gefahr, plötzlich mit leerem Tank auf der Autobahn zu stehen.
Die kostenlose Benzinpreis-App für Apple- und Android-Geräte des ADAC informiert dich auch unterwegs über Spar-Möglichkeiten.

Tipp 5: Schnäppchen-Camping: Geheimtipp oder Touristenfalle?

Kommt dir der Campingplatz verdächtig günstig vor? Dann schau einmal sehr genau in die Preisliste. Eventuell ist der Platz wirklich ein besonders günstiger Geheimtipp und du kannst hier zum Sparfuchs-Preis übernachten. Eventuell steckt der Teufel aber auch im Detail: Auf manchen Campingplätzen ist der Basispreis zwar niedrig, die Zusatzkosten aber enorm: Wie werden Strom und Wasser berechnet? Kostet der Hund extra? Wird an diesem Standort eine Kurtaxe fällig? All das solltest du vorab prüfen. Ebenso die Lage selbst. Falls diese allzu verlockend erscheint, solltest du dich vorher informieren, ob zum Beispiel der nahegelegene Strand extra kostet oder du die pittoreske Altstadt des Nachbarortes nur mit einem teuren Taxi erreichen kannst. Wenn du auf Strand und Altstadtflair nicht verzichten möchtest, ist die Schnäppchen-Übernachtung nicht mehr ganz so günstig und der Geheimtipp entpuppt sich als Touristenfalle. Prüfe das Angebot vorab, dann weißt du sicher, welche Kosten du einkalkulieren musst.
Deinen passenden Campingplatz findest du mit der WOBI-Campingplatzsuche!

Tipp 6: Waschtag im WohnmobilGünstig und sparsam reisen im Wohnmobil - Spartipps: Wäsche selber waschen

Auf fast jedem Campingplatz stehen Waschmaschinen bereit, in denen du deine Wäsche waschen kannst. Das ist praktisch – und kann teuer werden. Nicht selten kostet eine einzige Maschine an die 5 Euro! Wenn du länger mit dem Wohnmobil unterwegs bist, lohnt sich die Investition zweifellos; doch wenn du nur zwei verschwitzte T-Shirts waschen möchtest, lautet der Spar-Tipp: Die kleine Handwäsche zwischendurch. Viele Campingplätze bieten ihren Gästen dafür extra Waschbecken. Ansonsten bietet sich das Spülbecken im Wohnmobil an – oder du nimmst eine Waschschüssel mit. So eine Plastikwanne ist auch prima geeignet, um schmutziges Geschirr zum Abwaschplatz zu transportieren. Für die schnelle Handwäsche brauchst du nicht mal Waschmittel; Shampoo oder Duschgel erfüllen den Zweck genauso gut. Klar, im Urlaub möchte niemand seine Tage mit Schmutzwäsche verbringen, doch zwei Shirts von Hand zu waschen dauert nicht einmal fünf Minuten und ist deutlich günstiger als die Benutzung der Waschmaschine. Zum Trocknen der Wäsche eignet sich eine Camping-Wäschespinne oder eine zwischen zwei Bäumen gespannte Wäscheleine. Hast du beides nicht zur Hand, kannst du dir mit einem alten Camper-Tipp helfen und den Fahrradträger des Wohnmobils zweckentfremden. Wische ihn aber vorher auf jeden Fall ab, sonst war die Wäsche umsonst.

Tipp 7: Snack-Time – Auf zum Kühlschrank!

Kurze Pipipause auf der Autobahnraststätte, kleiner Hunger auf was Süßes – und ganz schnell sind wieder zehn Euro für zwei Schokoriegel, zwei Eis am Stiel und eine Limo weg. Du wirst im Verlauf der Wohnmobilreise ordentlich sparen, wenn du diese Kleinigkeiten einfach von zu Hause mitnimmst. Bedenke, dass du im Wohnmobil in aller Regel eine Küche mit Kühl- und meist auch Gefriermöglichkeit an Bord hast, das macht das Sparen im Wohnmobilurlaub deutlich leichter als auf einer Rucksacktour. Nutze den Kühlschrank nicht nur für Grundnahrungsmittel, sondern auch für Snacks und Knabbersachen. Pro Eis aus der Tankstellentruhe sind schnell zwei Euro fällig – dafür bekommst du im Supermarkt eine Familienpackung. Und sind wir ehrlich: Schlechter schmeckt es nicht. Packe vor der großen Fahrt ein paar Süßigkeiten, Chips und ausreichend Getränke ein, dann sparst du dir die Tankstellen- und Kioskpreise. Im Supermarkt vor Ort kannst du die Vorräte jederzeit wieder preiswert auffüllen. Schreibe eine Kühltasche auf deine Packliste, dann kannst du auch zu Ausflügen vor Ort gekühlte oder leicht verderbliche Lebensmittel mitnehmen. Mit einer vierköpfigen Familie sparst du so bei zwei Wochen Wohnmobilurlaub locker hundert Euro ein.

Wirklich billig ist ein Wohnmobil-Urlaub nie – doch mit den richtigen Tipps schonst du die Urlaubskasse und fährst günstig in die Ferien. Schau auch in die anderen Artikel unserer Sparfuchs-Serie, dort haben wir noch weitere Spar-Tipps aus der Camping-Praxis für dich zusammengetragen.

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