Sparsam Reisen mit dem Wohnmobil – 7 Tipps für Sparfüchse! Teil 1

Sparsam reisen im Wohnmobil – Teil 1!

Das Schöne am Urlaub auf vier Rädern: Sie haben die Kosten dafür selbst im Griff. Beim Camping können Sie in vielen Bereichen sparsam reisen – und zwar ohne zu knapsen oder sich einzuschränken. Wir von WOBI – Das fairCamper Portal zeigen Ihnen dafür die besten Tricks!

Tipp 1: Der Blick in den Ferienkalender

Klar: In der Hauptsaison ist die Wohnmobil-Miete teurer als in der Nebensaison. Nur: Wann ist denn überhaupt „Haupt“-Saison? Sie liegt zumeist in den Schulferien – und die sind von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Das können Sie ausnutzen! Wenn in Ihrem Bundesland schon Schulferien sind, müssen die Kinder im Nachbar-Bundesland vielleicht noch pauken. Dann herrscht dort noch Nebensaison, und beim Wohnmobil-Verleiher stehen viele Camper günstig auf dem Platz. Preisdifferenz: 20 bis 30 Prozent! Wer also seinen Urlaub geschickt legt und in der Reiseroute einen Umweg in Kauf nimmt, spart mächtig: Kostet der Camper bei Ihnen in der Ferien-Hauptsaison beispielsweise 135 Euro am Tag, beträgt die Miete für das gleiche Modell und selben Zeitraum im ferienlosen Bundesland vielleicht nur 100 Euro. Zwei Wochen dort gebucht bedeuten so: 490 Euro gespart.

Tipp 2: Welcher Camper darf es denn sein?

Bitte einmal die Augen schließen und von einem Palast auf vier Rädern träumen: Mit üppiger Sitzlandschaft, Luxusküche, dem Kingsize-Doppelbett, in dessen Laken man sich verliert… Und jetzt: Willkommen in der Realität. Sie mit solch einem Riesenschiff bei der Altstadtbesichtigung wild rangierend im Gassengewühl. Sparen Sie sich den Stress und die hohe Miete: Wählen Sie zum City-Hopping, für Besichtigungstouren, wenn Sie ohnehin alle paar Tage weiter wollen, die Nummer kleiner. So sind Sie im Urlaub wendiger, flexibler und ausgeruhter. Und kommen viel günstiger herum. Beispiel: Einen kompakten Van mit 5,40 Meter Länge gibt’s in der Hauptsaison zum Tagespreis von etwa 110 Euro – dagegen kostet ein Wohnmobil mit Queensbett und knapp sieben Meter Länge schon rund 160 Euro. Einsparung bei zwei Wochen Mietdauer: 700 Euro.
Aber welcher Camper ist denn nun der richtige für Ihren Wohnmobil-Urlaub? Dazu haben wir in unserem Artikel „Welcher Camper passt zu mir?“ eine Übersicht für Sie zusammengestellt.

Tipp 3: Immer mit der Ruhe!

Schon wieder tanken? Ja, wenn man im Wohnmobil auf die Tube drückt. Je schneller Sie mit ihm unterwegs sind – umso stärker steigt der Verbrauch. Viel stärker als mit dem Pkw zu Hause. Hätten Sie das gewusst: Man spart allein dadurch 20 Prozent Sprit, wenn man auf der Autobahn mit dem Camper im Durchschnitt 100 km/h fährt – statt 110. Moderne Reisemobile haben einen Turbo-Diesel: Er lässt sich mit niedrigen Drehzahlen fahren – Sie können also frühzeitig hochschalten, der Verbrauch sinkt. Bei vorausschauender, ruhiger und niedertouriger Fahrweise liegt der Durchschnittsverbrauch bei etwa 11 Litern auf 100Sparsam reisen mit dem Wohnmobil: auf lokalen Märkten ist es oft günstiger Kilometer. Hektisches Überholen, ständiges Bremsen und Gasgeben jagt den Verbrauch dagegen auf 16 Liter hoch. Mehrkosten durch solchen Tempostress, je nach Dieselpreis: etwa 30 Euro pro Tankfüllung.

Tipp 4: Sparen im Schlaf

Die Fahrt war lang, jetzt heißt es endlich: Gute Nacht. Die müssen Sie nicht auf einem Campingplatz verbringen, wenn es am nächsten Morgen sowieso weitergeht. Die Alternative heißt Stellplatz. Das sind Parkbereiche extra für Wohnmobile, auf denen Sie Wasser zapfen oder die Toilette entleeren können und eine Nacht oder mehrere stehen dürfen. Durchschnitts-Übernachtungspreis in Deutschland: fünf Euro, manche sind sogar kostenlos. Auf dem Campingplatz müssten Sie dagegen 20 bis 30 Euro berappen. Weil es auf Stellplätzen meist keine Duschen und Toiletten gibt, sollte Ihr Gefährt damit ausgestattet sein. Wenn nicht: Viele Campingplätze bieten speziell für Kurzzeit-Urlauber günstige Übernachtungsplätze an – zwar außerhalb der umzäunten Anlage, dafür aber mit freier Dusch- und Toilettenbenutzung des Platzes.
Sie möchten mehr über den Unterschied zwischen Campingplatz und Stellplatz erfahren? Dann ist dieser Artikel bestimmt sehr hilfreich!

Tipp 5: Zu Tisch, bitte!

Wenn draußen vor dem Wohnmobil der Grill zischt, sich die untergehende Sonne im vollen Bierglas spiegelt – dann ist das ein Höhepunkt im Urlaub. Schlemmen mitten in der Natur. Für den Einkauf dafür heißt der Spar-Tipp: Die Mischung macht’s. Grundnahrungsmittel, Kaffee, Getränke, Süßigkeiten, also alles, was sich hält und in Deutschland günstiger ist, wird zu Hause gekauft. Vor Ort kaufen Sie dann frische Zutaten und lokale Spezialitäten – ein Erlebnis! Duftende, bunte Wochenmärkte durchstreifen, beim kleinen Hofladen halten, mit dem Fischhändler feilschen – so lernen Sie nicht nur Land und Leute kennen, sondern kaufen direkt beim Erzeuger. Vielleicht finden Sie ein Rezeptbuch mit Speisen der Urlaubsregion? Dann wissen Sie schon vor der Abfahrt, was dort kulinarisch aufgefahren wird, und können noch gezielter typische Zutaten ergattern.

Tipp 6: Der Preis macht den Unterschied

Die Sonne strahlt, die Würstchen brutzeln, und der See liegt wunderschön. Camping heißt Freiheit, und so ist die Entscheidung klar: Hier bleiben wir noch länger. Ärgerlich nur, dass der andere Campingplatz um die Ecke doch einige Euro günstiger war. Erfahrene Camper wissen: Gibt es am Übernachtungsort mehrere vergleichbare Campingplätze, wählt man den mit dem geringeren Preis. Vielleicht beträgt der Unterschied pro Nacht nur sechs Euro. Aber wie schnell werden aus einer Übernachtung dann doch ein paar mehr – und aus der vermeintlich geringen Preisdifferenz plötzlich eine zweistellige Geldsumme.Sparsam reisen im Wohnmobil: Clevere Planung ist der halbe Urlaub!
Geplant war nur eine Nacht, doch dann stellt man fest, dass die Altstadt ein Traum ist, dass der Strand auch zum Verweilen einlädt, und dass die Genüsse in den Restaurants in der Umgebung auch Lust auf mehr machen. Und plötzlich fährt man doch erst nach vier Tagen weiter. Schon hätte man mit dem ähnlichen, aber günstigeren Campingplatz seine Reisekasse um 24 € geschont. Den perfekten Campingplatz finden Sie mit der WOBI-Campingplatzsuche – bei über 22.000 Campingplätzen europaweit ist garantiert der Passende dabei.

Tipp 7: Vier Pfoten kommen mit

Ohne Ihren Hund ist der Urlaub nicht komplett? Schön, dass man Wauzi und Co. im Camper unkompliziert mitnehmen kann und viele Campingplätze Vierbeiner erlauben. Halten Sie sich unbedingt an die lokalen Vorschriften – sonst wird es richtig teuer: Mehr als 200 Euro kann es beispielsweise in Österreich kosten, Bellos Hinterlassenschaft nicht gleich zu beseitigen.
Und: Den Europäischen Heimtierausweis bei der Fahrt ins Ausland dabeihaben. Dort sind ja die Impfungen Ihres Hundes eingetragen. Ohne das Dokument könnten die Behörden Ihren Liebling sogar in Quarantäne stecken – was Sie dann auch noch bezahlen müssten.
Weitere hilfreiche und ziemlich interessante Informationen finden Sie auch in unserer Artikelserie „Mit dem Hund im Wohnmobil“.

Sie sehen also: Es gibt viele Möglichkeiten, im Urlaub mit dem Camper den Geldbeutel zu schonen. Auch beim Buchen Ihres Traum-Wohnmobils. Wieviel Sie dabei sparen können – schauen Sie doch gleich nach, auf WOBI – Das fairCamper Portal.

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Teil 2

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2019-04-16T12:19:24+00:00

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