Sparsam Reisen mit dem Wohnmobil – 7 Tipps für Ihren Sparfuchs-Urlaub, Teil 2

Sparsam reisen im Wohnmobil – Teil 2!

Große Pläne, kleiner Geldbeutel? Kein Problem. Wir von WOBI – das fairCamper Portal geben Ihnen nützliche Tipps, wie Sie mit dem Wohnmobil günstig in den nächsten Urlaub kommen. Die ganze Artikelserie mit den Top-Tipps rund um den Sparfuchs-Urlaub finden Sie in unserem Wohnmobil-Magazin.

Tipp 1: Günstig reisen in der Elternzeit

Elternzeit ist Reisezeit! Für viele Eltern ist die gemeinsame Zeit mit dem Neugeborenen die schönste Zeit im Leben – und die Elternzeit eine perfekte Möglichkeit, diese zu genießen.

Gönnen Sie sich in diesem ganz speziellen Lebensabschnitt etwas ganz Besonderes und gehen Sie gemeinsam auf Reisen, im Wohnmobil wird der Urlaub auch für die Allerkleinsten zu einem wunderbaren Erlebnis.
Mit diesem Tipp können Sie dabei extra sparen: Viele Vermieter bieten für „Reisen in der Elternzeit“ besondere Rabatte an! Bei WOBI können Sie direkt nach diesem Rabatt-Angebot suchen. Haben Sie das passende Wohnmobil für Ihren Traumurlaub gefunden? Dann aktivieren Sie das Häkchen bei „Rabatt für Reisen in der Elternzeit“ und schon bekommen Sie Ihren Sonderrabatt für frischgebackene Eltern.

Aber Achtung, vergessen Sie bei der Wohnmobil-Übergabe nicht, dem Vermieter den Beleg über Ihre Elternzeit vorzulegen. Klar, Sie haben ein Neugeborenes dabei – doch für den Rabatt möchte der Vermieter eventuell ein amtliches Dokument sehen.
Am besten, Sie bringen den Bescheid vom Jugendamt mit, dann kann nichts schiefgehen und Sie können besonders günstig in Ihren Wohnmobil-Urlaub starten.

Tipp 2: Kilometerbegrenzung – Sparpotenzial oder Fass ohne Boden?

Mit einigen Miet-Wohnmobilen können Sie so viele Kilometer fahren, wie Sie nur möchten; bei anderen sieht der Vermieter eine Kilometerbegrenzung vor. Überschreiten Sie diese, wird es mitunter teuer. Doch was ist, wenn Sie mit dem Wohnmobil ohnehin nur zu einem näher gelegenen Campingplatz fahren und gar nicht so viele Kilometer zurücklegen wollen? Dann lohnt sich eventuell das Wohnmobil mit Kilometerbegrenzung, denn häufig sind diese Wohnmobile günstiger als jene ohne Begrenzung. Tipp: Bei WOBI können Sie ganz einfach das preiswerteste Wohnmobil für Ihre Bedürfnisse aussuchen. Bei jedem Fahrzeug sind ausgewiesen:
1. Freikilometer pro Miettag
2. ggf. Keine Kilometerbegrenzung
3. ggf. keine Kilometerbegrenzung ab einer bestimmten Mietdauer
4. Kosten pro Kilometer, der über die Freikkilometer hinausgeht
Böse Überraschungen müssen Sie also nicht befürchten.

Zwei Extra-Tipps für Ihre Planung:

Überschlagen Sie erstens vorab, wie viele Kilometer Sie fahren werden, planen Sie ein paar Extra-Kilometer ein – man weiß ja nie. Rechnen Sie die Kilometer auf die Miettage um und suchen Sie sich auf dieser Basis das günstigste Wohnmobil heraus. Oft ist es günstiger, ein Wohnmobil länger zu mieten, als ursprünglich geplant: Ab einer bestimmten Mietdauer entfällt nämlich häufig die Kilometerbegrenzung.
Zweitens: Der Aufschlag für Zusatzkilometer kann sich ganz schön summieren. Schnell sind da 40 Cent pro Kilometer fällig. Gerade in der Nebensaison kann die Tagesmiete mit den bereits enthaltenen Tageskilometern günstiger sein als die Nachzahlung für eine Extratour. Buchen Sie einfach einen Tag mehr für z.B. 65 Euro. So bekommen Sie einen ganzen Urlaubstag dazu und  z.B. weitere 300 Freikilometer inklusive. Hätten Sie die 300 Fahrkilometer mit je 40 Cent bezahlen müssen, hätte Sie das 120 Euro gekostet.

Tipp 3: Wohnmobil auf Diät

Sparsam Reisen im Wohnmobil: günstig Urlaub machen mit unseren Spartipps!

Jedes Kilo, dass Sie spazieren fahren, kostet extra. Zwar müssen Sie auf der Wohnmobil-Tour keinen überteuerten Gepäckzuschlag zahlen, doch je mehr Gewicht bewegt wird, desto mehr Kraftstoff verbraucht das Wohnmobil. Lassen Sie also all die Dinge, die Sie höchstwahrscheinlich nicht brauchen, daheim. Als Faustregel gilt: 100 Kilo mehr im Wohnmobil erhöhen dessen Spritdurst um einen halben Liter – natürlich abhängig von der Fahrweise. Sie glauben, 100 Kilo kriegen Sie sowieso nicht zusammen? Naja, mit ein paar Hosen und T-Shirts sicher nicht; mit Gasflaschen, Wasserkanistern, Fahrrädern und Kinderwagen aber schon! Gerade beim Wasser können Sie Gewicht einsparen: Der Frischwassertank des Wohnmobils muss nicht prall gefüllt sein, wenn Sie in 200 Kilometern schon den Campingplatz für die Nacht erreichen. Und Grauwasser müssen Sie erst recht nicht durch die Gegend kutschieren. Machen Sie den Frischwassertank nur so voll, dass er bis zum nächsten Stopp reicht und leeren Sie den Grauwasserbehälter vor jeder Weiterfahrt, sofern möglich. Mit diesem Tipp sparen Sie ganz schnell hundert Kilo ein und fahren mit dem Wohnmobil besonders auf langen Strecken deutlich günstiger.

Tipp 4: Dieselpreise im Ausland vergleichen

Dieser Tipp gilt bei Weitem nicht nur für den Urlaub mit dem Wohnmobil – doch da ein Wohnmobil deutlich mehr Kraftstoff verbraucht als ein PKW, gilt er hier umso mehr: Informieren Sie sich vorab über die Spritpreise in Ihrem Reiseland und auch in den Ländern, die Sie bis an Ihr Ziel durchfahren! Je nachdem, von wo Sie starten und wohin Sie möchten, lohnt sich sogar ein kleiner Umweg, in jedem Fall macht es Sinn, auf der „günstigeren“ Seite der Grenze zu tanken. Diesen Sommer kostet der Liter Diesel laut ADAC zum Beispiel in Deutschland 1,13 €, in Frankreich 1,21 € und in Luxemburg gerade einmal 0,97 €. Wenn Sie nun in Frankfurt starten und nach Dijon wollen, tanken Sie am besten nochmal bei Saarbrücken, bevor Sie ins Nachbarland fahren und dort rund sieben Cent pro Liter draufzahlen.

Falls Sie es nicht allzu eilig haben, lautet der Spar-Tipp: Nehmen Sie einen kleinen Umweg in Kauf! Der Schlenker über Luxemburg macht nur vierzig Kilometer aus – da Sie die Tankfüllung hier aber zum Schnäppchenpreis kriegen, lohnen sich die Extra-Kilometer allemal. Betanken Sie das Wohnmobil für die Rückfahrt wieder so, dass Sie in Deutschland oder Luxemburg mit einem beinahe leeren Tank ankommen und zu den günstigeren Preisen volltanken können. Ein Tipp am Rande: Fragen Sie den Wohnmobil-Vermieter, bei welchem Kraftstoffvolumen die Tankanzeige aufleuchtet oder entnehmen Sie die Information dem Handbuch des Wohnmobils. So können Sie punktgenau tanken und laufen dennoch nicht Gefahr, plötzlich mit leerem Tank auf der Autobahn zu stehen.
Die kostenlose Benzinpreis-App für Apple- und Android-Geräte des ADAC informiert Sie auch unterwegs über Spar-Möglichkeiten.

Tipp 5: Schnäppchen-Camping: Geheimtipp oder Touristenfalle?

Kommt Ihnen der Campingplatz verdächtig günstig vor? Dann schauen Sie einmal sehr genau in die Preisliste. Eventuell ist der Platz wirklich ein besonders günstiger Geheimtipp und Sie können hier zum Sparfuchs-Preis übernachten. Eventuell steckt der Teufel aber auch im Detail: Auf manchen Campingplätzen ist der Basispreis zwar niedrig, die Zusatzkosten aber enorm: Wie werden Strom und Wasser berechnet? Kostet der Hund extra? Wird an diesem Standort eine Kurtaxe fällig? All das sollten Sie vorab prüfen. Ebenso die Lage selbst. Falls diese allzu verlockend erscheint, sollten Sie sich vorher informieren, ob zum Beispiel der nahegelegene Strand extra kostet oder Sie die pittoreske Altstadt des Nachbarortes nur mit einem teuren Taxi erreichen können. Wenn Sie auf Strand und Altstadtflair nicht verzichten möchten, ist die Schnäppchen-Übernachtung nicht mehr ganz so günstig und der Geheimtipp entpuppt sich als Touristenfalle. Prüfen Sie das Angebot vorab, dann wissen Sie sicher, welche Kosten Sie einkalkulieren müssen.
Ihren passenden Campingplatz finden Sie mit der WOBI-Campingplatzsuche!

Tipp 6: Waschtag im WohnmobilGünstig und sparsam reisen im Wohnmobil - Spartipps: Wäsche selber waschen

Auf fast jedem Campingplatz stehen Waschmaschinen bereit, in denen Sie Ihre Wäsche waschen können. Das ist praktisch – und kann teuer werden. Nicht selten kostet eine einzige Maschine an die 5 Euro! Wenn Sie länger mit dem Wohnmobil unterwegs sind, lohnt sich die Investition zweifellos; doch wenn Sie nur zwei verschwitzte T-Shirts waschen möchten, lautet der Spar-Tipp: Die kleine Handwäsche zwischendurch. Viele Campingplätze bieten ihren Gästen dafür extra Waschbecken. Ansonsten bietet sich das Spülbecken im Wohnmobil an – oder Sie nehmen eine Waschschüssel mit. So eine Plastikwanne ist auch prima geeignet, um schmutziges Geschirr zum Abwaschplatz zu transportieren. Für die schnelle Handwäsche brauchen Sie nicht mal Waschmittel; Shampoo oder Duschgel erfüllen den Zweck genauso gut. Klar, im Urlaub möchte niemand seine Tage mit Schmutzwäsche verbringen, doch zwei Shirts von Hand zu waschen dauert nicht einmal fünf Minuten und ist deutlich günstiger als die Benutzung der Waschmaschine. Zum Trocknen der Wäsche eignet sich eine Camping-Wäschespinne oder eine zwischen zwei Bäumen gespannte Wäscheleine. Haben Sie beides nicht zur Hand, können Sie sich mit einem alten Camper-Tipp helfen und den Fahrradträger des Wohnmobils zweckentfremden. Wischen Sie ihn aber vorher auf jeden Fall ab, sonst war die Wäsche umsonst.

Tipp 7: Snack-Time – Auf zum Kühlschrank!

Kurze Pipipause auf der Autobahnraststätte, kleiner Hunger auf was Süßes – und ganz schnell sind wieder zehn Euro für zwei Schokoriegel, zwei Eis am Stiel und eine Limo weg. Sie werden im Verlauf der Wohnmobilreise ordentlich sparen, wenn Sie diese Kleinigkeiten einfach von zu Hause mitnehmen. Bedenken Sie, dass Sie im Wohnmobil in aller Regel eine Küche mit Kühl- und meist auch Gefriermöglichkeit an Bord haben, das macht das Sparen im Wohnmobilurlaub deutlich leichter als auf einer Rucksacktour. Nutzen Sie den Kühlschrank nicht nur für Grundnahrungsmittel, sondern auch für Snacks und Knabbersachen. Pro Eis aus der Tankstellentruhe sind schnell zwei Euro fällig – dafür bekommen Sie im Supermarkt eine Familienpackung. Und sind wir ehrlich: Schlechter schmeckt es nicht. Packen Sie vor der großen Fahrt ein paar Süßigkeiten, Chips und ausreichend Getränke ein, dann sparen Sie sich die Tankstellen- und Kioskpreise. Im Supermarkt vor Ort können Sie die Vorräte jederzeit wieder preiswert auffüllen. Schreiben Sie eine Kühltasche auf Ihre Packliste, dann können Sie auch zu Ausflügen vor Ort gekühlte oder leicht verderbliche Lebensmittel mitnehmen. Mit einer vierköpfigen Familie sparen Sie so bei zwei Wochen Wohnmobilurlaub locker hundert Euro ein.

Wirklich billig ist ein Wohnmobil-Urlaub nie – doch mit den richtigen Tipps schonen Sie die Urlaubskasse und fahren günstig in die Ferien. Schauen Sie auch in den anderen Artikel unserer Sparfuchs-Serie, dort haben wir noch weitere Spar-Tipps aus der Camping-Praxis für Sie zusammengetragen.

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7 typische Fehler bei der ersten Wohnmobil-Tour – das sollten Sie vermeiden

7 typische Fehler bei der ersten Wohnmobil-Tour

Freiheit, Spaß und Abenteuer erleben – dafür steht der Urlaub mit dem Wohnmobil. Damit nichts schief geht, haben wir von WOBI nachgeforscht: Was sind typische Fehler bei der ersten großen Tour? Hier verraten wir die Fallen, in die Wohnmobil-Einsteiger gerne tappen.

Fehler 1: Das falsche Wohnmobil mieten

Camping bedeutet Urlaub auf engem Raum – aber nicht, wie in einer Sardinenbüchse zu leben. Mama, Papa, der ganze Nachwuchs, dazu noch der Familienhund – ist das Wohnmobil zu klein, dauert es nicht lange bis zum ersten großen Krach. Faustregel gegen hohen Blutdruck: Es sollte immer ein Sitzplatz mehr vorhanden sein als Mitfahrer.

Bei einer vierköpfigen Familie sollte also auch eine fünfte Person bequem mit am Tisch sitzen können. Ideal für die größere Besatzung: Ein Alkoven-Modell – oben kann sich der Nachwuchs fläzen, unten haben Sie Ihre Ruhe. Mehr Raum haben auch Wohnmobile mit Hubbett – die Matratze verschwindet tagsüber in der Decke über der Sitzecke. Nachteil: Mit der Skatrunde ist Schluss, wenn ein Mitspieler ins Hubbett gehen will – einmal abgelassen gibt’s darunter kaum noch Platz.
Oder sind Sie nur zu zweit und wollen viel erkunden? Das wiederum wird mit einem Dickschiff schwer. Es sei denn, Sie legen bei der Altstadtbesichtigung Wert auf ein Hupkonzert beim mühevollen Rangieren. Wenn Sie als Nomade mobil und flexibel sein wollen, ist weniger Wohnmobil häufig mehr – und schont die Nerven beim Fahren.
Wie sich die einzelnen Reisemobil-Typen unterscheiden, lesen Sie im Artikel „Welcher Camper passt zu mir“.

Fehler 2: Zu schwer unterwegs

Ein Autobahnparkplatz bei Kufstein. Polizisten haben eine Wiegestation aufgebaut und winken Wohnmobile heran. Ergebnis: Jedes dritte Reisemobil ist überladen – nun drohen empfindliche Strafen: Zwischen 36 und 2180 Euro ist der Bußgeld-Regelsatz in Österreich. Auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern wird es für zu schwere Camper teuer. Halten Sie also das maximal zulässige Gesamtgewicht des Reisemobils ein – oder specken Sie ab. Warum beispielsweise mit einem vollen Wassertank losfahren, der dann alleine schon bis zu 120 Kilogramm wiegt? Nur bis zur Hälfte gefüllt reicht auch – niemand wird verdursten, an vielen Tankstellen und auf allen Campingplätzen ist Wasser zapfen problemlos möglich. Bei WOBI – Das fairCamper-Portal sehen sie schnell, welches Gesamtgewicht Ihr Traumcamper haben darf: Diese Angaben finden Sie unter „Technische Details“ in der Fahrzeugbeschreibung. Wenn Sie trotzdem unsicher sind: Fahren Sie mit dem gepackten Wohnmobil zu einer Wiegestation des TÜV – und lassen dort gegen geringe Gebühr das Gesamtgewicht ermitteln. Adressen und Öffnungszeiten erfahren Sie z.B. hier.

Fehler 3: Falsch gepackt

Behalten Sie bei Ihrer ersten Wohnmobil-Reise im Hinterkopf: Es ist vieles neu und dauert länger. Etwa beim Packen: Was kann mit und was bleibt hier, wo soll man die Dinge deponieren, und wer hat jetzt die Kamera/Sonnenbrille/Schlüssel gesehen? Stress ist mit den Händen zu greifen, wenn der gebuchte Campingplatz heute Abend schon erreicht sein muss oder der Countdown für die Fähre schon läuft, die Sie noch erwischen müssen, Sie aber den Camper gerade erst geholt haben und noch immer hektisch einräumen. Entspannender: Das Wohnmobil schon am Vortag abholen und dann Zum entspannten Reisen im Wohnmobil gehört auch das gut geplante Packenbereits beginnen. Und zwar mit einer Packliste. Ohne sie wird man garantiert wichtige Dinge vergessen. Oder wollen Sie später auf der Wohnmobil-Toilette feststellen, dass nur noch drei Blatt Papier auf der Rolle sind?

Fehler 4: Der falsche Campingplatz

Abends zirpen nur die Grillen, die Meeresbrandung ertönt leise, es herrscht Ruhe und Beschaulichkeit. Dachten Sie. Stattdessen entpuppt sich der Campingplatz als tobendes Vergnügungsparadies. Informieren Sie sich vorab über den Platz – sonst drohen böse Überraschungen: Bello ist mit an Bord? Da wird er bleiben müssen, auf dem Platz herrscht Hundeverbot. Endlich Würstchen brutzeln? Sie nicht, Ihr Holzkohlengrill ist hier verboten. Dann eben fürs Abendessen zum Fischerdörfchen spazieren? Wenn man einen langen Fußmarsch mag. Das Internet hilft: Fast alle Campingplätze haben heute eine Homepage mit Platzordnung, Preisen und der Entfernung zum nächsten Ort.
Oder noch besser: Nutzen Sie die WOBI Campingplatzsuche mit über 23.000 Campingplätzen in ganz Europa und 112.000 Bewertungen. Und schauen Sie alles einmal aus der Luft an: Google Earth deckt auf, ob der Platz tatsächlich im malerischen Pinienwald liegt oder direkt neben dem örtlichen Steinbruch. Mit einem virtuellen Flug über den Platz lässt sich auch checken, ob es genügend Schattenplätze mit Bäumen gibt, sollten Sie darauf Wert legen.
Welcher Campingplatz zu Ihnen passt, erfahren Sie in diesem Artikel im Wohnmobil-Magazin.

Fehler 5: Die Urlaubskasse aus dem Fenster werfen

Manche Fehler gehen richtig ins Geld. Beispiel: Tanken. An der Autobahn ist das die teuerste Lösung, die Tankstelle im Umland ist dagegen zehn Cent pro Liter günstiger. Haben Sie ein Navigationsgerät? Viele Geräte können Tankstellen in der Umgebung anzeigen und leiten ihr Wohnmobil bequem dorthin. Vielleicht verbinden Sie den Tank-Ausflug dann gleich mit einem Abendessen und sparen so die Übernachtungskosten auf einem teuren Campingplatz: Freundlich den Gastwirt fragen, ob man bis zum nächsten Tag stehen darf – die meisten sagen ja, und ein leckeres Frühstück ist vielleicht auch noch drin. Frisch gestärkt dann die Überlegung, ob es im Ausland wirklich auf der Autobahn mit Mautgebühren oder Vignettenpflicht weitergehen soll. Häufig bietet der Weg via Landstraße eine Alternative, etwas länger, dafür aber mit einer wunderschönen Aussicht und der Möglichkeit von spontanen Stopps. So wird schon die Anreise zum Ferienort zum Camping-Erlebnis.
In unserer Magazin-Serie „Sparsam reisen im Wohnmobil“ finden Sie noch viele weitere Tipps und Tricks für Sparfüchse.

Fehler 6: Ohne Zusatzversicherung unterwegs

BUMMS! Plötzlich war der Poller näher als gedacht und der Lack ist zerkratzt. Aber das Wohnmobil ist ja vollkasko-versichert, also alles kein Problem? Ein Trugschluss, dem viele Wohnmobil-Einsteiger erliegen: Die Selbstbeteiligung, die Sie als Kaution beim Vermieter bei der Abfahrt hinterlegt haben, ist jetzt weg – zwischen 500 und 1500 Euro lösen sich in Luft auf. Wir von WOBI raten daher zum Abschluss einer Kautionsversicherung: Sie übernimmt im Schadensfall die Selbstbeteiligung – und das schon ab 8,90 € pro Tag.

Ein typischer Fehler bei der Wohnmobil-Tour: Fehlender Versicherungsschutz der Wohnmobil-Einsteiger

Und auch das kann passieren: Kamera-Ausrüstung, Handy, Laptop werden aus dem Wohnmobil gestohlen. Trugschluss auch hier, dass die Hausratsversicherung reguliert. Sie haftet nicht für Gegenstände in Fahrzeugen, so Gerichtsurteile. Daher ist eine Inhaltsversicherung sinnvoll, sie erstattet dann bis zu einem festgelegten Betrag. Und was ist, wenn Sie plötzlich krank werden und müssen früher zurück? Normalerweise ist dann trotzdem der volle Mietpreis fällig – es sei denn, Sie haben eine Mietabbruch-Versicherung.
Unser Service: Wir haben alle sinnvollen Zusatzversicherungen in einem Paket gebündelt – informieren Sie sich hier über das Urlaubs-Schutz-Paket.

Fehler 7: Falsches Benehmen auf dem Platz

Das gibt es auch: Der Camping-Knigge. Die ungeschriebene Platzordnung, die für viele Wohnmobil-Einsteiger völlig fremd ist, sorgt für das gute Miteinander. An die sich leider nicht jeder hält: Alle Camper stehen in derselben Richtung, haben also die Tür zur selben Seite. Nur Ihr neuer Nachbar parkt entgegengesetzt. Jetzt können Sie sich draußen gegenseitig auf die Teller starren und die Privatsphäre ist dahin. Auch bei den sogenannten Kuschelcampern: Die fahren noch in die kleinste Lücke – Markise ausfahren klappt nicht, stattdessen kann man sich durch die Fenster gute Nacht sagen.
Und am Morgen? Starten Sie in der Frühe ohne Trara: Türen leise schließen, gerade bei Vans mit Schiebetüren und blechernem „Ratsch-Bumm“. Keine Rufe nach Ehegatten, Kindern, Hund. Und auch der Diesel muss nicht nagelnd laufen. Nehmen Sie Rücksicht – Sie erwarten das ja auch. Besonders in puncto Sauberkeit: Die Klobürste steht nicht zum Spaß herum, und im Waschhaus nach dem Duschen gerne den Abzieher benutzen, für trockene Socken Ihres Nachfolgers. Zurück zum Wohnmobil bleiben Sie auf den Wegen – und werden nicht zum verrufenen „Parzellenlatscher“, der über fremdes Terrain abkürzt. Noch ein wichtiger Punkt: An den Entsorgungssäulen gibt es häufig zwei Schläuche: Einer zum Ausspülen des Toiletteninhalts, der zweite zum Frischwasser-Zapfen. Eine Verwechslung wäre fatal, für Sie und alle anderen.
Eine gesunde Portion Rücksichtnahme und gegenseitiger Respekt machen das Miteinander auch auf engstem Raum ganz einfach.

Also jetzt nichts wie los, zur ersten Tour mit einem Wohnmobil: Buchen Sie jetzt Ihren persönlichen Camper – auf WOBI, dem fairCamper Portal!

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Stellplatz oder Campingplatz – was ist für meinen Camper-Urlaub besser?

Stellplatz oder Campingplatz?

Diesmal wird es anders: Keine Betten, die auseinanderfallen, kein Hochhaus, das den Meeresblick versperrt. Statt Hotelurlaub machen Sie sich Ihre Ferien selbst – und mieten sich mit WOBI – Das fairCamper Portal ein Wohnmobil. Und stellen sich die Frage: Wo soll denn das kleine Häuschen stehen: Auf einem Campingplatz – oder reicht auch ein einfacher Wohnmobil-Stellplatz? Diese Wahl unterscheidet sich, je nachdem, wie Sie Ihren Urlaub gestalten: Länger an einem Ort – oder alle paar Tage weiter?

Letzteres kann auf einem Campingplatz zur Geduldsprobe werden: In die Rasenparzelle zum Abstellen geht’s nur kompliziert und rückwärts rein? Also erstmal ordentlich hin und her rangieren, interessiert beobachtet von den Nachbarn links und rechts.

Und wenn der Wagen dann endlich steht – ach nee: Der ist ja völlig schräg. Also Keile unterlegen. Es sei denn, Sie möchten wie seekrank durch den Camper stapfen. Und all das für eine Nacht auf dem Campingplatz – denn morgen soll’s ja weitergehen.

Stellplatz: Ideal zum Zwischenstopp

Umgekehrt der asphaltierte, ebene Stellplatz: Aber auf dem Stellplatz lange ausschlafen? Nur mit Ohrenstöpseln. Ihr Nachbar gehört garantiert zu der Sorte Frühaufsteher, die vor der Abfahrt ihren Diesel nagelnd warmlaufen lassen, um dann aus der Parkfläche zu quietschen – übertönt von strengen Auspark-Kommandos der Beifahrerin. Doch Sie können beiden gar nicht böse sein – ein Wohnmobil-Stellplatz ist für Ruhe und Camping-Atmosphäre gar nicht da. Sondern für die schnelle An- und Abreise rund um die Uhr. Reservieren können Sie einen Stellplatz daher meist nicht. Der Aufenthalt ist kurz, maximal drei Nächte – ein Stellplatz ist ideal für den Zwischenstopp ins Urlaubsgebiet oder Besichtigungen in der Nähe.

Günstige Übernachtung auf dem Stellplatz

Und das ist – wenn es nicht sogar ein kostenloser Stellplatz ist – günstig: Im Durchschnitt zahlen Sie in Deutschland um die fünf Euro pro Nacht – und zwar meistens an einen Automaten, oder ein Kassierer kommt vorbei. Eine Rezeption, an der man sich an- und abmelden müsste, gibt es auf dem Stellplatz nicht – dafür aber eben auch nicht die warmherzige Platzbetreiberin am Empfangstresen mit Insidertipps fürs Abendessen. Apropos: Ihren Klapptisch fürs Essen können Sie auf dem Stellplatz meist nicht auspacken – es gibt häufig keinen Platz dafür. Gerade ein Stellplatz in der Nähe von historischen (Alt)Städten ist an den Wochenenden sehr begehrt, die Wohnmobile stehen kuschlig eng aneinander. Auch ein Grund dafür, warum der Aufbau von Zelten, auch Vorzelten, auf dem Stellplatz nicht erlaubt ist.
Tja, und wie jetzt einen Stellplatz finden? Es gibt gute Stellplatzführer online, z.B. hier. Auch einige Apps sind für Android oder iPhone zu bekommen, etwa vom ADAC.  Aber es geht auf die altmodische Art: Rufen Sie doch einfach mal beim örtlichen Fremdenverkehrsamt an. Die Mitarbeiter freuen sich, wenn Sie deren Region besuchen – und rücken mit Tipps für einen gut gelegenen Stellplatz für die Übernachtung raus, den Sie so im Internet nicht gefunden hätten.

Strom und Entsorgung per Automat auf dem StellplatzUrlaub im Wohnmobil: Campingplatz in den Bergen

So, und jetzt machen wir es uns auf dem Stellplatz endlich gemütlich: Fernseher an, und dazu ein kühles Blondes. Und jetzt sollten wir auch einmal darüber sprechen: Es muss ja später irgendwo hin. Auf dem Stellplatz in die eigene Toilette – Sanitäranlagen finden Sie dort nicht immer. Dafür Entsorgungs-Stationen, wo der Inhalt der Kassette, Abfall und Abwasser problemlos verschwindet, Frischwasser zapfen können Sie dort auch. Funktioniert auf dem Stellplatz meist per Automat und Geldeinwurf. Und damit die Mattscheibe nicht mitten im Krimi plötzlich duster wird, gibt’s bei vielen Stellplätzen Stromanschlüsse, ebenfalls mit Energie per Münze.
Später noch unter die warme Dusche – aber Ihr Camper hat keine? Kein Problem, fahren Sie auf einen sogenannten Comfort- Stellplatz, auch Wohnmobilhafen genannt: Sie sind ausschließlich Reisemobilen vorbehalten, verfügen über Waschhäuser und Duschen, bieten häufig unbegrenzt Strom, TV-Anschluss, sogar WLAN und nähern sich in der Ausstattung bereits Campingplätzen an.

„Quick-Stop“ auf dem Campingplatz

Stehen nur für eine Nacht wie auf dem Stellplatz ist – gerade in der Ferienzeit – auf dem Campingplatz nur selten möglich. Und lohnt sich auch nicht: Der Kurzzeit-Camper zahlt Dinge mit, die er vielleicht gar nicht braucht, wenn die unter Mühen erreichte Parzelle am nächsten Morgen verlassen wird. Nicht ohne vorher natürlich wieder alles in den Wagen zu verfrachten. Mancher Campingplatz, gerade im Ausland, bietet daher einen sogenannten „Quick-Stop“-Aufenthalt, günstigere Übernachtungsstellen vor dem eigentlichen Campingplatz, geöffnet auch in der Nacht. Toiletten- und Duschen des Campingplatzes dürfen Sie benutzen. Einen Schlüssel dafür gibt’s in der Regel nicht mehr: Sanitäranlagen öffnen sich per Karte oder speziellem Armband – einfach an die Türe halten.

Campingplatz: Für den längeren Aufenthalt

Weil der Campingplatz zum längeren Erholen die Wahl ist, hat er feste Ruhezeiten. In der Nacht, aber auch in den Mittagsstunden. Eine Schranke macht dann den umzäunten Campingplatz für den Verkehr dicht. Und spätestens jetzt können wir sie schon hören, die Rufe Ihrer Rasselbande: „Was sollen wir denn dann jetzt machen!?“ Keine Sorge, mancher Campingplatz bietet sogar Kinder-Animation und Freizeit-Kurse an, für die Eltern gibt’s dann Wellness oder organisierte Touren. Tisch und Stühle rausgestellt, jetzt soll endlich der neue Grill angefacht werden. Und da ist er, der Ärger…: „Wer hat denn schon wieder die Würstchen zu Hause vergessen???“ Nur die Ruhe! Fast jeder Campingplatz hat eine Einkaufsmöglichkeit, die Großen sogar einen richtigen Supermarkt. Dazu noch Eisdiele, Pizzeria oder Bar, Service für frische Brötchen am Morgen – für wochenlange, ungezwungene Ferien mitten im Grünen. Das ist begehrt – reservieren Sie in den Ferien gerade bei einem großen und bekannten Campingplatz vorher.
Vorzelt aufbauen, Outdoor-Küche aufstellen, vielleicht noch ein Zelt für den Nachwuchs – all das ist dann auf dem Campingplatz kein Problem. Der Preis der Parzelle richtet sich nach der Größe und nach der Lage – je näher etwa zum Wasser, umso teurer. Ab 25 Euro sind Sie zu zweit dabei, mit dem Doppelten müssen Sie bei einem Campingplatz mit vierUrlaub im Wohnmobil: Stellplatz unter blauem Himmel oder fünf Sternen rechnen.

Luxus: Campingplatz mit Privat-Toilette

Standard ist beim teureren Campingplatz der Gas-Anschluss an der Parzelle. Ausgesprochen sinnvoll, wenn in der kühleren Jahreszeit geheizt werden muss. Denn auch der Verfasser dieses Artikels hat es schon erlebt: Schlotternd mitten in der Nacht an irgendwelchen Klappen herumzuhantieren, weil die leere Gasflasche gewechselt werden will. Und wer es auf dem Campingplatz dann ganz stressfrei mag: Der hat dann auch mit der Entsorgung nichts mehr am Hut – sondern mietet sich seine private Toilette und Umkleide im Waschhaus, ideal für Familien mit Kindern.

WLAN auf dem Campingplatz

Von den Kleinen werden Sie übrigens spätestens ab dem dritten Tag nicht mehr viel sehen: So schnell, wie sie mit ihren neuen Freunden den Campingplatz erkunden – und Sie mal Zeit für sich selber haben. Emails checken? WLAN ist inzwischen auf fast allen Plätzen verfügbar, aber immer noch vergleichsweise teuer. In Deutschland kostet der Zugang pro Tag auf dem Campingplatz meist um die drei Euro, Wochenpässe sind günstiger. Im Ausland, und wenn Sie länger bleiben, lohnt sich der Kauf einer Sim-Karte eines dortigen Telefonanbieters, meist in jedem Kiosk erhältlich.

Also: Diesmal anders wegfahren. Ob auf den Stellplatz zur Stadtbesichtigung – oder länger auf dem Campingplatz. In unserem Portal finden Sie Ihr passendes Wohnmobil zur Miete. Und wir stehen Ihnen mit Tipps und Ratschlägen zu Seite. Auf WOBI – das fairCamper Portal: Mit uns starten Sie informiert.

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