Reisen mit Hund im Wohnmobil – Teil 3

Im Wohnmobil mit Hund unterwegs – Teil 3!

Sie fahren mit dem Wohnmobil in Urlaub und Ihr Hund darf mit? Prima! Für Hunde ist es allemal schöner, mit den Zweibeinern im Wohnwagen unterwegs zu sein, als die Ferien in einer Pension zu verbringen. Aber was gibt es zu beachten, damit das Camping mit Hund für alle Beteiligten entspannt wird? WOBI – das fairCamper Portal verrät es Ihnen in der Serie rund um den Hund im Wohnmobil. Alle weiteren Artikel zum Thema finden Sie im WOBI-Wohnmobil-Magazin.

Hunde-Urlaub – Tipp 1: Keine „blinden Passagiere“ an Bord!

Fahren Sie mit dem Hund im Wohnwagen ins Ausland? Dann sollten Sie dazu unbedingt die für das jeweilige Land geltenden Einreisebestimmungen beachten! Diese können von bestimmten Impfungen über das Mitführen des Europäischen Heimtierausweises bis hin zur Leinen- oder Maulkorbpflicht für den Vierbeiner reichen.

Wichtig beim Camping mit Hund: Unter Umständen gibt es sogar auf den Campingplätzen selbst spezielle Regelungen, die Sie beachten müssen, wenn Sie Ihr Wohnmobil parken und Fiffi herausspringen lassen. Das ist natürlich auch auf Plätzen im Inland möglich. Jedoch sollten Sie gerade im Ausland die Bestimmungen peinlich genau einhalten. Damit verhindern Sie, dass Sie in einem fremden Land Ärger mit Campingplatzbetreibern, einschlägigen Behörden oder sogar der Polizei bekommen.
Deshalb: Recherchieren Sie vorher im Internet und planen Sie voraus. Falls Ihr Hund beim Wohnmobilurlaub zum Beispiel einen Maulkorb tragen muss, üben Sie schon zu Hause mit ihm.

Hunde-Urlaub – Tipp 2: Nasser Hund – igitt!

Jeder Hundehalter kennt das Aroma eines gut durchnässten Hundes – und keiner will es in seinem Wohnmobil haben! Schon gar nicht in einem Wohnmobil, das man nach dem Urlaub sauber und wohlriechend an den Eigentümer zurückgeben muss. Besonders praktisch für die Reise sind Handtücher aus Mikrofaser. Es gibt sie als spezielle Hundehandtücher zu kaufen, sie werden aber auch im Sport- und Outdoorbedarf angeboten. Mit ihrem minimalistischen Packmaß passen sie überall hin, lassen sich auch in einem kleinen Wohnwagen leicht von Hand waschen und trocknen schnell.
Allerdings: Verwenden Sie für Mikrofaserprodukte niemals Weichspüler, da dieser die Fasern verklebt. Kommt die Nässe am Vierbeiner während Ihrer Wohnmobilreise eher vom Regen, könnte ein Hunderegenmantel vorbeugen – je nachdem, wie gerne Fiffi mit Karacho in die nächste Pfütze springt.
Bei besonders wasserverliebten Vierbeinern gibt es im Grunde nur einen Tipp: Nehmen Sie im Wohnwagen lieber zwei Handtücher mit, eines kann auch als Liegeplatz für den nassen Hund dienen und jederzeit schnell gewaschen werden, um unerwünschte Gerüche zu vertreiben.

Hunde-Urlaub – Tipp 3: Apps rund um das Thema „Camping mit Hund“ nutzen

Die Zeiten von Multimedia machen es möglich: Wer mit dem Hund im Wohnwagen verreist, findet eine Menge Apps, die Tierbesitzer mit hilfreichen Tipps versorgen. Informationen über Hundestrände an der Wohnwagen-Reiseroute oder direkt am Urlaubsort sind ebenso dabei wie Adressen von Tierärzten, Erste-Hilfe-Tipps oder besonders tierfreundliche Lokale. Natürlich können Sie auch daheim schon einiges recherchieren und planen, bevor es mit dem Wohnmobil in den Urlaub geht; allerdings hilft Ihnen eine brauchbare App gerade in unvorhergesehenen Situationen zu reagieren: Sie haben den Wohnwagen gerade auf dem Campingplatz abgestellt, Fiffi springt freudig heraus und dann kommt der Betreiber und erklärt Ihnen freundlich aber bestimmt, dass Haustiere hier nicht erlaubt seien. Stand so im Internet? Muss ein Fehler sein, nicht sein Problem.Urlaub im Wohnmobil mit Hund - Camping mit Hund - Im Hunde-Urlaub brauchen alle Beteiligten Entspannung
Mit der passenden App auf dem Handy finden Sie jedoch schnell heraus, wohin Sie das Wohnmobil lenken können, ohne dass Ihr Hund sich für den Rest des Urlaubs verstecken muss.

Hunde-Urlaub – Tipp 4: Haare, Haare und kein Ende

Zuhause fällt es nicht ganz so sehr auf, da verteilen sich die Hundehaare gleichmäßig über drei Zimmer, Küche, Bad. Im Urlaub im Wohnmobil mit Hund werden Sie sich schnell fragen, warum Ihr Golden Retriever noch nicht nackt ist bei all den Haaren, die er verliert. „Oh nein – Wie sollen wir all die Haare jemals wieder aus den Polstern kriegen, bevor wir den Wohnwagen an den Vermieter zurückgeben?“ Die einfachste Möglichkeit: Vorsorge betreiben! Bürsten Sie Ihren Hund schon einige Zeit vor dem Wohnwagenurlaub regelmäßig. Sie werden sehen, dass er spürbar weniger Haare verliert. Welche Bürste sich am besten eignet, hängt von der Fellstruktur ab. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem FURminator und dem Striegel von PetPäl gemacht. Sie werden sich wundern, wie viele lose Haare die Bürsten entfernen!
Jedes dieser Haare landet zudem nicht in Ihrem gemieteten Wohnwagen und wird daher nicht zum peinlichen Thema bei der Rückgabe. Sie können für den nächsten Urlaub wieder ein Wohnmobil beim selben Vermieter mieten, ohne dass er die Hände über dem Kopf zusammenschlägt.

Hunde-Urlaub – Tipp 5: Gepäck für Gourmets

Falls Ihr Hund ein absoluter Allesfresser ist, können Sie auch am Urlaubsort Futter nachkaufen. Viele hängen aber doch an ihrer gewohnten Kost und reagieren mitunter seltsam, wenn zu einer völlig neuen Umgebung auch noch eine unbekannte Futtersorte hinzukommt: Sie fressen nicht. Ersparen Sie sich diese Erfahrung und nehmen Sie einfach genügend Futter von zu Hause mit. In Wohnmobil und Wohnwagen findet sich immer genügend Platz, um das Futter zu verstauen. Verschließen Sie den Futtersack für die Fahrt mit einem Clip oder füllen Sie das benötigte Futter in eine sicher verschlossene Box, dann bleibt es frisch und der Wohnwagen müffelt nicht. Bedenken Sie aber, dass so ein Futtersack während der Fahrt auch mal umkippen kann – die Futterbröckchen und Krümel finden Sie in den Ecken des Wohnmobils nie wieder.
Ihr Hund findet sie vielleicht auch nicht, wird aber durch emsiges Schnüffeln für den Rest der Ferien versuchen, sie mit aller Gewalt zu erreichen.

Hunde-Urlaub – Tipp 6: BARF auf Reisen – Rohes für unterwegs?


Wer frische, rohe Nahrung füttert, steht vor dem Urlaub im Wohnmobil mit Hund vor einem kleinen Problem. Erwägen Sie schon, kurz vor Abfahrt noch eine Kühl-Gefrier-Kombination in den gemieteten Wohnwagen einzubauen? Lassen Sie es, das geht auch einfacher. Eine simple Möglichkeit ist, für die Dauer des Wohnwagenurlaubs einfach auf Trockenfutter umzusteigen. Der Gesundheit sollte das nicht schaden, schließlich können auch wir Menschen eine Woche lang Tiefkühlpizza essen, ohne Mangelerscheinungen zu bekommen. Die meisten Hunde haben einen so gesunden Appetit, dass ihnen die Umstellung nichts ausmacht, Sie sollten allerdings schon zwei bis drei Tage vor der Abreise damit beginnen.
Ebenfalls eine sinnvolle Alternative ist Nassfutter. Es kommt dem Frischfleisch näher, ist aber einfacher zu lagern. Wenn Sie nicht auf pures Fleisch verzichten möchten, decken Sie sich mit Trockenfleisch-Produkten ein. Eingeschweißt riechen sie nicht und können ungekühlt im WohnUrlaub im Wohnmobil mit Hund - Camping mit Hund - Hunde-Urlaub: Entspannung am Strandmobil transportiert werden. Die Menge wird kleiner ausfallen als bei Frischfleisch. Eine sinnvolle Ergänzung können gekochte Eier oder auch Milchprodukte sein, die Sie auch am Urlaubsort kaufen können. Ebenso passt frisches Obst und Gemüse. Als Energielieferant eignen sich stärkehaltige Produkte wie Reis, Kartoffeln oder auch Nudeln. Gerade im Urlaub haben viele Hunde mehr Bewegung als daheim und dadurch einen höheren Kalorienbedarf, der gestillt werden will. Vielleicht findet sich ja am Urlaubsort auch eine besondere rohe Delikatesse? Frischer Fisch zum Beispiel?
Stellen Sie einen abwechslungsreichen Speiseplan zusammen und bereiten Sie die Mahlzeiten wie gewohnt im Wohnmobil zu. Hunde müssen nicht immer das gleiche fressen und können kurzfristige Mängel ebenso gut ausgleichen wie wir Menschen.

Hunde-Urlaub – Tipp 7: Vorbereitet für alle Felle

Was für den Menschen gilt, gilt für den Hund genauso: Auch im Urlaub im Wohnmobil mit Hund kann es zu Verletzungen oder Erkrankungen kommen. Eine sinnvoll zusammengestellte Reiseapotheke im Wohnwagen kann den Arzt- beziehungsweise Tierarztbesuch überflüssig machen. Zunächst kommen in die Reiseapotheke für Tiere natürlich Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen. Ein Floh- und Zeckenmittel können Sie bereits vor der Reise auftragen, Medikamente gegen Durchfall oder Entzündungen an den Augen sollten Sie auf die Tour mit dem Wohnmobil mitnehmen. Auch steriles Verbandsmaterial für kleinere Verletzungen, zum Beispiel durch den Tritt in eine Glasscherbe, ist wichtiger Bestandteil der tierischen Reiseapotheke im Wohnwagen.
Im Handel erhalten Sie fertig zusammengestellte Erste-Hilfe-Sets für Hunde, z.B. bei Amazon. Diese bieten eine gute Grundausstattung, die Sie nur noch auf Ihren Vierbeiner anpassen müssen, bevor Sie mit dem Wohnmobil auf Reisen gehen.

Stöbern Sie auch in unseren weiteren Tipps, um Ihren nächsten Urlau im Wohnmobil mit Hund vorzubereiten – im Grunde braucht es gar nicht viel, damit Hund und Mensch einen glücklichen, entspannten Campingurlaub verbringen können. Viel Spaß bei der nächsten Reise mit dem Wohnwagen wünscht Ihnen WOBI – das fairCamper Portal.

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Magazin-Serie „Mit Hund im Wohnmobil – So gelingt der Urlaub mit dem Vierbeiner!“
Teil 2

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Reisen mit Hund im Wohnmobil – Teil 2

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Hunde-Tipps – Nr. 1: Das Ferienzimmer in der Heckgarage

Wenn Sie ein Wohnmobil mieten, das über eine Heckgarage verfügt, schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Dort, wo meist die Fahrräder unterkommen, hat Ihr Hund allemal Platz.

Lassen Sie ihn in der Heckgarage des Wohnwagens Quartier beziehen, dann steht ihm auch auf gut besuchten Campingplätzen ein ruhiger Rückzugsort zur Verfügung.
Eventuell passt sogar seine gewohnte Box in die Garage des Wohnmobils, ansonsten empfiehlt sich ein Zimmerkäfig. So können Sie die Klappe der Heckgarage problemlos offenlassen und müssen nicht befürchten, dass Ihr Hund den Campingplatz auf eigene Faust erkundet. Die Unterbringung in der Heckgarage werden Sie besonders dann schätzen lernen, wenn Fiffi sich mal wieder im Schlammloch gewälzt hat oder frisch aus dem Meer kommt. Ein schmutziger Vierbeiner richtet hier nicht halb so viel Schaden an wie im Innern des Wohnmobils oder Wohnwagens.
Schließlich wollen Sie den Wohnwagen nicht jeden Tag grundreinigen und möchten dem Vermieter sein Gefährt nach dem Urlaub in einem ordentlichen Zustand zurückgeben – ohne vorher noch drei Tage lang putzen zu müssen.

Hunde-Tipps – Nr. 2: Heckgarage: Nicht immer die beste Lösung

So praktisch die Heckgarage des Wohnmobils vor Ort ist: Für die Unterbringung während der Fahrt ist sie meist ungeeignet. Ihr Hund ist es vielleicht nicht gewöhnt, so weit weg von seinen Menschen zu fahren, die Einsamkeit im geschlossenen Raum macht vielen Tieren Angst. Obendrein ist die Heckgarage des Wohnmobils normalerweise weder beheizt noch klimatisiert oder belüftet. Gerade Hitze vertragen Hunde nicht gut. Während der Fahrt bringen Sie Ihren Vierbeiner besser im Innern des Wohnmobils, oder, falls Sie einen Wohnwagen mieten möchten, im Auto unter. Einige Miet-Wohnmobile begeistern übrigens mit Speziallösungen, zum Beispiel einer Hundebox, die fest in der Heckgarage verbaut, über ein Fenster oder eine Tür aber auch mit dem Innenraum des Wohnmobils verbunden ist. Hier sollte für ausreichend Luft, Licht und angenehme Temperaturen gesorgt sein.
Denken Sie aber daran, für die Fahrt ausreichend Wasser in die Box zu stellen.

Wohnmobil mieten: Wohnmobil-Reisen mit Hund können für alle Beteiligten anstrengend werden.Hunde-Tipps – Nr. 3: Wie kommt der Hund ins Wohnmobil?

Der Einstieg in Wohnwagen oder Wohnmobil ist oft recht hoch – das gilt besonders für die Heckgarage. Falls Ihr Hund fit wie ein Turnschuh ist, wird ihm das herzlich egal sein, dann springt er einfach hinein. Dackeln, Welpen und Zwergpudeln können Sie beim Einstieg behilflich sein. Falls Mausi allerdings ein ältlicher Rottweiler von vierzig Kilo ist, kann das Ein- und Aussteigen in den Wohnwagen schwer werden. Mit einer passenden Hunderampe oder Treppe kriegen Sie aber auch das in den Griff.
Achten Sie beim Kauf auf die Tragfähigkeit und stimmen Sie die Breite der Rampe mit der Tür des gemieteten Wohnwagens ab.

Hunde-Tipps – Nr. 4: Fiffi auf Abwegen

Ob auf dem Campingplatz Leinenpflicht herrscht oder nicht: Sie als Halter sind dafür verantwortlich, dass Ihr Hund sich benimmt; insbesondere, dass er keine Kinder anspringt, Passanten belästigt oder den Nachbarn das Frühstücksbrötchen mopst. Häufig werden Sie in der Nähe Ihres Wohnwagens einen Baum oder Ähnliches finden, an dem Sie Ihren Vierbeiner anleinen können. Doch darauf sollten Sie sich nicht verlassen. Kommen Sie dann nicht auf den Gedanken, Fiffi ganz bequem am Campingstuhl vor dem Wohnmobil festzubinden – spätestens, wenn Artgenossen vorbeilaufen, werden die meisten Hunde sich samt Campingstuhl aus dem Staub machen. Und auch das sieht man auf Campingplätzen: Das Markisenbein muss als Anbindeplatz herhalten; mit dem Ergebnis, dass Sie dem Vermieter Ihres Wohnwagens die Markise bei Übergabe in Einzelteilen in die Hand drücken werden. Eine sinnvolle Lösung sind Leinenhaken an stabilen Platten, auf denen Sie das Wohnmobil parken. Ausbüxen unmöglich. Allerdings können Sie die Position des Anbindeplatzes nicht verändern, wenn sich zum Beispiel die Sonne dreht. Noch einfacher lösen Sie das Problem mit einem günstigen Erdanker, den Sie in so gut wie alle losen Untergründe rund um den Wohnwagen eindrehen können. Am oberen Ende des Hakens befestigen Sie die Leine und Ihr Hund kann sich nicht mehr selbstständig machen.
Der Erdanker muss nicht beim Wohnwagen bleiben: Nehmen Sie ihn mit zum Picknick oder an den Strand und binden Sie Ihren Vierbeiner auch hier sicher an.

Hunde-Tipps – Nr. 5: Wie viele Leinen braucht der Hund?

Apropos Leine: Denken Sie beim Packen des Wohnwagens an eine Schleppleine! Binden Sie Ihren Hund mit der normalen Führleine an den Erdanker, hat er nicht gerade viel Bewegungsfreiheit. Schleppleinen gibt es in verschiedenen Längen, zum Beispiel fünf oder zehn Meter. Damit bekommt Ihr Vierbeiner auch angebunden einen komfortablen Bewegungsradius. Sie werden staunen: Mit der langen Leine fabriziert auch der tollpatschigste Welpe kunstvolle Häkelmuster zwischen Markisenstange, Campingstuhl und Klapptisch! Wenn Sie die Häkelei entwirren, kann der Künstler alleine entscheiden, ob er gerade in der Sonne, im Schatten, in seiner Box oder im Innern des Wohnwagens liegen möchte. Ganz wichtig: Machen Sie die Schleppleine nie am Halsband, sondern immer an einem gut sitzenden Geschirr fest. Die Schleppleine gibt Fiffi Gelegenheit, mehrere Meter Anlauf zu nehmen – rennt er mit Karacho in die Leine, die am Halsband hängt, kann er sich schwere Schäden im Halsbereich zuziehen. Und noch ein Hunde-Tipp, damit auch Sie keinen Schaden nehmen: Wählen Sie eine Schleppleine in grellen Farben! Diese Dinger liegen vor dem Wohnmobil immer im Weg und wer nicht aufpasst, stolpert früher oder später drüber. Signalfarben helfen ungemein.

Hunde-Tipps – Nr. 6: Camper mit Hund willkommen – wirklich?Wohnmobil-Urlaub mit Hund: Ganz entspannt im Wohnmobil mit dem Hund unterwegs

Man kann es gar nicht oft genug sagen: Klären Sie vorab, ob Sie auf dem Campingplatz mit Ihrem Hund willkommen sind! Hier kommt es leider immer wieder zu negativen Erfahrungen: Zwar stand in der Beschreibung, dass Tiere erlaubt seien, vor Ort heißt es dann, es seien schon zu viele Hunde auf dem Platz oder es stünden nur noch Spezial-Hunde-Stellplätze in nicht wirklich bevorzugter Lage zur Verfügung. Verlassen Sie sich nicht auf die Campingplatzbeschreibung im Internet, sondern rufen Sie den Platz einfach an und klären Sie, ob Sie zum gewünschten Zeitpunkt mit Ihrem Wohnwagen oder Wohnmobil mit Hund(en) noch einen Platz bekommen können. Dieses eine Telefonat kann Ihnen viel Frust ersparen. Übrigens: In der WOBI-Campingplatzsuche können Sie gezielt nach Campingplätzen Ausschau halten, die Hunde willkommen heißen!

Hunde-Tipps – Nr. 7: Das richtige Bett

Klar wäre es für den Hund schön, die gewohnte Decke ins Wohnmobil mitzunehmen. Hygienischer ist allerdings eine pflegeleichte Hundematte. Mit ihrer glatten Oberfläche können diese Matten auch mal im Staub oder auf Sand liegen, ohne dass Sie gleich den ganzen Schmutz mit in Ihr gemietetes Wohnmobil befördern. Einige Matten lassen sich klein zusammenrollen und leicht transportieren. Diese Modelle können Sie auch auf Tagestouren mitnehmen. Hunde-Tipp für Sensibelchen: Tauschen Sie ein paar Tage oder Wochen vor dem Urlaub die Decke daheim gegen die Hundematte für unterwegs aus. Dann hat sich auch ein sehr mäkeliger Vierbeiner bereits an den neuen Liegeplatz gewöhnt und wird sich in dem fremden Wohnwagen gleich viel mehr zu Hause fühlen.

Noch mehr Hunde-Tipps gefällig? Lesen Sie auch unsere weiteren Artikel über den Wohnmobilurlaub mit Hund. Mit der richtigen Vorbereitung starten Sie garantiert entspannter in die Ferien. Auf WOBI – Das fairCamper Portal finden Sie außerdem den passenden Miet-Wohnwagen für Ihren nächsten Camper-Urlaub mit Hund.

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Magazin-Serie „Mit Hund im Wohnmobil – So gelingt der Camper-Urlaub mit dem Vierbeiner“

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Reisen mit Hund im Wohnmobil – Teil 1

Urlaub mit Hund im Wohnmobil – Teil 1!

Wenn es mit dem Wohnmobil auf große Fahrt geht, ist nicht selten auch mindestens ein vierbeiniges Familienmitglied an Bord. Neben den Erwachsenen und ihren Kindern freut sich auch der Familienhund auf die großen Ferien oder den Wochenendtrip mit seinen Menschen. Ein Urlaub mit Hund im Wohnmobil ist immer ein ganz besonderes Erlebnis, das viel Spaß und oft auch tolle Kontakte zu tierliebenden Einheimischen oder Touristen mit sich bringt.

Damit der Urlaub mit Hund im Wohnmobil ein voller Erfolg wird, sollten Sie ein paar Dinge beachten. Das betrifft einerseits die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes, der ausreichend Pausen und Auslauf, Wasser und frische Luft benötigt. Andererseits geht es aber auch um rechtliche Regelungen für das Reisen mit dem Hund im Wohnmobil. Zudem gilt es natürlich auch, den gemieteten Camper wieder in einwandfreiem Zustand zurückzugeben.
Damit Sie mit dem Hund im Wohnwagen einen unbeschwerten Urlaub verbringen können, hat WOBI – Das fairCamper Portal die wichtigsten Wohnmobil-Tipps für den Urlaub mit Hund in einer Serie für Sie zusammengestellt.

Wohnmobil-Tipps – Nr. 1: Tierfreundliche Wohnmobil-Vermieter finden

Nicht alle Wohnwagen-Vermieter erlauben Tiere an Bord. Das muss aber nicht unbedingt eine Aversion gegen Vierbeiner sein. Vielleicht möchte der Vermieter den Wohnwagen genauso gut an Tierhaarallergiker vermieten können.

Es wäre schade, wenn auf einen tollen Urlaub mit Hund ein unrühmlicher Abschluss mit Streit, empfindlichen Strafen oder Reinigungskosten droht. Doch keine Sorge, es gibt genügend Wohnmobilbesitzer, die ein großes Herz für Tiere haben. Bei der Suche auf WOBI – Das fairCamper Portal finden Sie eine praktische Filterfunktion: Durch diese können Sie sich unter anderem nur die Wohnwagen und Wohnmobile anzeigen lassen, bei denen der Hund mit in den Urlaub fahren darf.

Wohnmobil Tipps – Nr. 2: Absicherung gegen mögliche Schäden

Auch der Erste-Reihe-Streber aus der Hundeschule kann im gemieteten Wohnmobil einmal ein kleines Malheur verursachen: ein Bächlein im Wohnwagen vor lauter Aufregung, eine zerkratzte Tür, weil der Mensch sie nicht zackig genug aufmacht oder ein angeknabbertes Polster – weil es so gut schmeckt, weil es gerade langweilig war oder weil das Polster eben dort lag. Wer braucht schon einen Grund, um Quatsch zu machen? Die Tierhalterhaftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die Ihr Hund an fremdem Eigentum verursacht.
Übrigens: Prüfen Sie vor Reiseantritt, ob dort auch Schäden an der Mietsache Wohnmobil eingeschlossen sind. Gemietete Objekte sind nicht automatisch abgedeckt, lesen Sie genau nach. Fragen Sie dann im Zweifel bei Ihrer Versicherung nach, ob sie Schäden an einem gemieteten Wohnwagen abdeckt. Erst die umfassende Absicherung verhindert, dass Sie im Schadensfall die hinterlegte Kaution für das Wohnmobil nicht wiederbekommen.Tipp: Bei WOBI können Sie die Kaution mit dem Urlaubs-Schutz-Paket absichern!Wohnmobil-Urlaub mit Hund: Tipps und Tricks

Wohnmobil-Tipps – Nr. 3: Den Hund im Wohnmobil während der Fahrt richtig sichern

Ein absolut wichtiges Thema! Die richtige Absicherung des Hundes dient nicht nur seiner eigenen Gesundheit, zum Beispiel durch die Verletzungsgefahr bei heftigen Bremsmanövern, sondern auch der der Menschen. Fiffi hört draußen ein merkwürdiges Geräusch, muss schnell nachsehen, springt einmal quer durch das Wohnmobil und landet auf Herrchen, der sich verzweifelt auf den Verkehr zu konzentrieren versucht. Nicht gut.

Laut StVO gelten Tiere im Fahrzeug als „Ladung“, für deren unzureichende Sicherung Sie mit einem empfindlichen Bußgeld und einem Punkt in Flensburg bestraft werden können. Für die richtige Sicherung gibt es mehrere Möglichkeiten: Das Anschnallen mit dem Hundegeschirr am Sicherheitsgurt oder das Verbinden des Geschirrs mit dem Sicherheitsgurtschloss, wenn der Hund im Wohnmobil auf seiner Decke auf dem Boden liegt. Achtung: Handelsübliche Karabinerleinen sind hier in der Regel zu kurz, sodass Sie an eine Verlängerung oder an einen besonders langen Sicherheitsgurt denken müssen.

Eine weitere Alternative ist eine gesicherte/verzurrte Hundebox (Wichtig: Maße der Eingangstür beachten!), die beispielsweise bei herausgenommenem Esstisch in der Essecke untergebracht werden kann. Haben Sie einen Wohnwagen gemietet, fährt der Hund natürlich bei Ihnen im Auto mit und muss auch dort entsprechend gesichert werden.

Wohnmobil-Tipps – Nr. 4: Auf Luft und Temperatur achten

Achten Sie immer auf ein hundefreundliches Klima im Wohnmobil! Zusätzlich zur regelmäßigen Pause für gesunde Frischluft ist es wichtig, dass die Temperaturen im Wohnmobil nie zu hoch sind, da der Vierbeiner dies nur über Hecheln ausgleichen kann. Schwitzen kann er nicht. Die erfrischende Klimaanlage ist leider auch keine Lösung für Ihren Hund im Wohnmobil; gerade die bodennahen Düsen in vielen Wohnmobilen setzen den Hund in einen regelrechten Windkanal. Die trockene, kalte Luft verursacht Erkältungen, laufende Nasen und tränende Augen. Wenn der Vierbeiner im Wohnmobil einen festen Platz hat, können Sie die Düsen, die in seine Richtung pusten, einfach schließen. Denn wer möchte im Ausland schon als erstes zum Tierarzt rennen, wenn der Strand ruft?

Wohnmobil-Tipps – Nr. 5: Wasser zum Wohlfühlen

Für die meisten Hunde ist Wasser nicht nur zum Trinken da: Es ist gerade an heißen Tagen eine willkommene Abkühlung – Spiel und Spaß inklusive – die die lange Fahrt mit dem Wohnwagen erleichtert. So können Sie Ihren Vierbeiner glücklich machen: Nutzen Sie auf Ihrer Route mit dem Wohnwagen Hundestrände oder geeignete Gewässer, in denen sich Ihr Hund ein bisschen austoben kann. Hat Ihr gemieteter Wohnwagen eine Außendusche? Nutzen Sie sie auf dem Campingplatz oder bei einer Rast, um Fiffi abzukühlen. Lassen sich weder Strand noch Bach oder Dusche auftreiben, tut es zur Not auch eine Wasserkanne oder die Kanne mit (sauberem!) Wasser von der Tankstelle.
Tipp für den minimalistischen Wohnwagenurlaub: Sie brauchen eine Plastikflasche mit zwei passenden Deckeln. Stanzen Sie mit einer Nadel Löcher in einen Deckel, füllen Sie die Flasche mit Wasser, schrauben Sie den Deckel ohne Löcher auf. Bei der nächsten Rast wechseln Sie die Deckel und schon haben Sie eine Hundedusche, die in jede Handtasche passt.

Wohnmobil-Tipps Nr. 6: Freilauf – auch unterwegs

Wenn Sie mit dem Hund im Wohnmobil unterwegs sind, ist auch ausreichender Auslauf während der Fahrt und am späteren Urlaubsort wichtig für das Hundeglück. Achten Sie jedoch darauf, den Vierbeiner gerade in der Nähe von Straßen sicher anzuleinen. Auch auf Raststätten sollten Sie die Leine nur auf sicheren, dafür vorgesehenen Wiesen abmachen, da Tiere in ungewohnter Urlaubssituation ganz anders reagieren können als gewohnt. Was daheim ganz normal ist, kann hier amMit dem Hund im Wohnmobil unterwegs: Tipps und Tricks für den entspannten Camper-Urlaub Ende der Welt so gruselig sein, dass man vorsichtshalber kopflos davonläuft.

Achten Sie gerade im Ausland auf Hinweistafeln, die auf die Pflicht zum Anleinen oder sogar das Tragen eines Maulkorbs aufmerksam machen!
Übrigens: Das regelmäßige Gassigehen auf großer Fahrt ist auch ideal, um den Menschen (vor allem dem Fahrer!) die notwendigen Pausen zu gönnen und die steifen Gelenke zu bewegen. Am Urlaubsort selbst sollten sie alle Gelegenheiten nutzen, um mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen.

Wetten, dass die Tierhalter vor Ort die schönsten Plätze für einen ungestörten Freilauf kennen? Solche Geheimtipps finden Sie in keinem Reiseführer, genau diese Kontakte machen den gelungenen Wohnwagenurlaub aus!

Wohnmobil-Tipps – Nr. 7: Das gemietete Wohnmobil in einwandfreiem Zustand zurückgeben

Last but not least: Als verantwortungsbewusster Tierhalter sollten Sie den gemieteten Wohnwagen gut pflegen und in ordentlichem Zustand an den Vermieter übergeben. Beginnen Sie die Fahrt also lieber mit einer sauberen Hundedecke ohne Haare oder nutzen Sie gegebenenfalls eine Schlafbox, die in die Heckgarage passt. Eine Menge Reinigungsarbeit können Sie sich auch ersparen, wenn Sie den Hund nach seinem geliebten Schlammbad nicht direkt in den Wohnwagen lassen, sondern ihn vorher säubern. Wer regelmäßig für ein sauberes Wohnmobil sorgt, hat am Ende des Urlaubs weniger Aufwand mit dessen Reinigung.


Wir von WOBI hoffen, wir konnten alle Ihre Fragen zum Thema Hund im Wohnmobil beantworten. Haben Sie nun so richtig Lust auf entspannte Ferien mit Ihrem treuen vierbeinigen Freund bekommen? Dann starten Sie gemeinsam in die schönste Zeit des Jahres: Buchen Sie rechtzeitig Ihren Camper auf WOBI – Das fairCamper Portal!

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