Sparsam reisen im Wohnmobil – Teil 3

Sparsam reisen im Wohnmobil – Teil 3!

Die Ferien stehen schon vor der Tür, doch auf dem Konto sah es schon mal besser aus? Kein Grund, den Wohnmobilurlaub zu verschieben – mit unseren Spar-Tipps schonen Sie die Reisekasse und können die Ferien trotzdem in vollen Zügen genießen. Viele weitere Tipps zum Sparen auf der Wohnmobiltour finden Sie im Magazin von WOBI – das fairCamper Portal.

Tipp 1: Früher buchen, mehr sparen

Den guten alten Frühbucher-Rabatt gibt es nicht nur im Reisebüro, sondern auch bei der Wohnmobil-Miete, auf Campingplätzen und sogar auf Fähren. Natürlich nicht bei allen, doch je früher Sie wissen, wo die Reise hingehen soll, desto eher sollten Sie buchen, und desto mehr können Sie häufig sparen.

Wenn Sie die Route frühzeitig planen und schon wissen, wann genau Sie wo sein werden, spricht nichts dagegen, auch die Campingplätze und die Überfahrt mit der Fähre mehrere Monate im Voraus zu buchen. Auch hier lassen sich manchmal einige Euros sparen.

Tipp 2: Günstige Ausflüge mit dem eigenen Fahrrad

Am Zielort bleiben Sie flexibel und können beachtliche Beträge einsparen, wenn Sie mit dem Fahrrad die Gegend erkunden: Das Wohnmobil kann einfach auf dem Campingplatz stehen bleiben, Sie müssen es nicht durch Altstadtgassen rangieren und sparen sich die Kosten für Kraftstoff und teure Parkgebühren rund um die Sehenswürdigkeiten der Region. Die Ersparnis ist allerdings schnell dahin, wenn Sie auf dem Campingplatz Fahrräder für die ganze Familie mieten müssen. Also, warum nicht einfach die Räder von zu Hause mitnehmen? Das geht am einfachsten, wenn das Wohnmobil entweder einen Fahrradträger oder eine geräumige Heckgarage hat. Beide Ausstattungsmerkmale können Sie in der Fahrzeugsuche angeben. Beim Fahrradträger wählen Sie direkt zwischen einem Träger für zwei, drei oder vier Räder. Achtung: Die Heckgaragen der Wohnmobile sind häufig so konstruiert, dass sich darüber eines der Betten befindet. Hohe Gegenstände wie Fahrräder für Erwachsene passen dann eventuell nur hinein, wenn das Bett hochgeklappt ist. In diesen Fällen müssen die Räder über Nacht, wenn das Bett in Benutzung ist, außerhalb des Wohnmonils geparkt werden, vergessen Sie also Ihr Fahrradschloss nicht. Auch an das wichtigste Werkzeug, eine Luftpumpe und passende Ersatzschläuche sollten Sie denken, dann kann nichts schief gehen.

Tipp 3: Wohnmobil länger buchen, noch mehr sparen

Wieso nur eine Woche wegfahren? Viele Vermieter gewähren einen beachtlichen Rabatt, wenn Sie das Wohnmobil länger mieten, zum Beispiel 14 oder 21 Tage. Sparen Sie Ihren Jahresurlaub an und gönnen Sie sich einfach mal drei oder vier Wochen Urlaub am Stück, danach werden Sie sich wie neu geboren fühlen. In der Fahrzeugsuche von WOBI können Sie direkt nach Wohnmobilen mit Rabatten bei Langzeitmiete suchen. In der Fahrzeugbeschreibung des Wohnmobils sehen Sie, wie viel Sie bei welcher Mietdauer sparen. Das Beste daran? Der Rabatt wird gleich bei der Buchung vom Mietpreis abgezogen.

Tipp 4: Führerschein und Fahrzeugpapiere, bitte!

Sparfuchs-Tipps - Sparsam im Wohnmobil - Polizeikontrolle

Sie ärgern sich, wenn Sie auf dem Weg zur Arbeit geblitzt werden und zehn Euro berappen müssen? Ruhig bleiben – im Ausland werden für zu schnelles Fahren oder das Fahren unter Alkoholeinfluss deutlich höhere Zahlungen fällig. Österreich oder Dänemark beispielsweise fordern bei Alkohol am Steuer schnell einen vierstelligen Betrag. Im Ernstfall sind Sie obendrein noch den Führerschein los und Ihr Wohnmobil kann beschlagnahmt werden. Das wird teuer, anstrengend und langwierig. Sparen Sie sich den Ärger und das Geld, indem Sie sich im Wohnmobilurlaub einfach an die geltenden Verkehrsregeln halten. Beste Voraussetzung dafür: Lassen Sie sich Zeit. Hetzen Sie nicht. Sie sind im Urlaub, es warten keine Meetings und Termine auf Ihr Erscheinen. Selbst wenn Sie mit dem Wohnmobil im Stau stehen oder keinen passenden Parkplatz finden: Davon geht die Welt nicht unter.

Tipp 5: Zu warm? Fenster auf!

Fast zwei Liter Sprit auf hundert Kilometer sparen Sie, wenn Sie die Klimaanlage des Wohnmobils ausschalten und stattdessen bei sommerlich warmen Temperaturen die Fenster öffnen. Natürlich, die Klimaanlage ist komfortabel und gerade bei hoher Geschwindigkeit kann der Geräuschpegel mit offenem Fenstern massiv stören. Dennoch ist die Klimaanlage im Wohnmobil nicht immer die sinnvolle Lösung: Wenn es draußen richtig heiß ist, schafft sie es nicht, den Wohnraum zu kühlen. In der Fahrerkabine packen Sie schon Schal und Handschuhe aus, im hinteren Teil des Wohnmobils läuft den Kindern der Schweiß und der Hund hechelt wie ein Blasebalg – doch Fenster aufmachen ist verboten, weil die Klimaanlage in Kombination mit der warmen Luft von außen erst recht den Dienst versagt. Mal ehrlich: Früher haben wir auch einfach die Fenster heruntergekurbelt und die Nase in den Wind gehalten, wenn es uns zu warm wurde. Also lassen Sie die Klimaanlage ruhig öfter mal aus, auf nur 400 Kilometer sparen Sie so fast zehn Euro, die Sie am Abend in eine gute Flasche Wein, eine Portion Eis für alle oder gleich in einen günstigen Stellplatz für das Wohnmobil investieren können.

Tipp 6: Haushaltstipp für Camper: Brotmesser nicht vergessen!

Rennen Sie vor Abfahrt auch fünf Mal durch die Wohnung und schauen, ob Sie an alles gedacht haben? Machen Sie sich nicht verrückt. Schon gar nicht auf die letzte Minute. Planen Sie lieber vorher, was Sie alles mitnehmen müssen. Tipp: Beobachten Sie schon einige Wochen vor der Reise aufmerksam, was Sie zu Hause täglich in die Hand nehmen und schreiben Sie es auf. Welche Gerätschaften und Accessoires sind für Sie in der Küche unverzichtbar? Was darf im Bad nicht fehlen? Diese Dinge sollten Sie auch im Wohnmobil zur Hand haben. Gerade die alltäglichen Kleinigkeiten wie Brotmesser, Kunststoffdosen, Kosmetiktücher und Handseife vergisst man gerne, wenn man für den Wohnmobilurlaub packt, weil sie einfach zu selbstverständlich sind. Dabei ist es einfach ärgerlich, mit einem vergleichsweise teuren Brotmesser aus dem spanischen Supermarkt hantieren zu müssen, wenn man von zuhause ein besseres hätte mitnehmen können. Und was heißt eigentlich Dosenöffner auf Spanisch? Denken Sie an die wichtigsten Haushaltshelfer, so ersparen Sie sich Kosten, die unerwartet und völlig unnötig Ihre Urlaubskasse belasten. Und zuhause müssen Sie sich nicht über das zusätzliche Brotmesser ärgern, das Sie wohl nie wieder benutzen werden.

Noch ein Extra-Hinweis für Sie: Strandzubehör nicht vergessen!
Denken Sie unbedingt an Strandspielzeug und Schwimmhilfen, wenn Sie mit Kindern unterwegs sind. Diese Artikel sind zuhause, z.B. im Discounter oder online, schon für wenige Euro zu haben. Vor Ort jedoch sind für einen einfachen Schwimmreifen gerne einmal gleich 15 Euro fällig. Das gleiche gilt für Sonnenschutz: Cremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor sind Pflicht – als Hausmarke in heimischen Drogeriemärkten gibt es sie schon für unter 5 Euro. Im Ausland, gerade in Strandnähe, sind oft nur Markenprodukte erhältlich. Das kann die Urlaubskasse schnell mit über 20 Euro belasten.

Tipp 7: Kostenlos übernachten und ein Bierchen auf’s HausSparfuchs-Tipps: sparsam reisen und trotzdem den Camper-Urlaub genießen

Sie haben ein tolles Restaurant auf Ihrer Route gefunden? Das Essen ist lecker, die Bedienung nett, der Parkplatz groß und die Gegend einen zweiten Blick wert? Vielleicht können Sie sich in diesem tollen Ambiente obendrein die Kosten für den Stellplatz sparen: Wieso nicht den Gastwirt nach einer Übernachtung auf seinem Parkplatz fragen!? Viele Wirte haben absolut nichts dagegen, wenn Sie über Nacht Ihr Wohnmobil auf dem Kundenparkplatz stehen lassen. Warum sollten sie auch – schließlich können Sie dann länger in der Wirtschaft bleiben und zum Abendessen auch noch den leckeren Wein auf der Karte probieren. Solche „ganz besonderen Gäste“ bekommen nicht selten noch einen Schluck von dem feinen Selbstgebrannten als Betthupferl. Bietet die Wirtschaft auch Frühstück an? Perfekt! Gönnen Sie sich doch den Luxus, am nächsten Morgen einfach ein paar Schritte aus dem Wohnmobil zu stolpern und Kaffee und Croissants serviert zu bekommen. Die Gebühren für den Campingplatz konnten Sie ja immerhin sparen. Aber Achtung: Die nette Gesellschaft, der leckere Wein und das Bett vor der Wirtshaustür bergen natürlich die Gefahr, dass Sie unterm Strich mehr ausgeben, als wenn Sie den Abend in Ruhe auf dem (bezahlten) Campingplatz hätten ausklingen lassen – aber mal ehrlich: Sparen ist ja auch nicht alles. Wenn der Abend einfach schön ist und Sie sich rundum wohl fühlen, plündern Sie die Reisekasse und lassen Sie es sich gutgehen. Dafür ist der Urlaub ja schließlich da!

Möchten Sie erfahren, mit welchen kleinen Tricks und Kniffen Sie auf der Wohnmobiltour noch mehr sparen können? Dann lesen Sie auch in unsere anderen praxiserprobten Sparfuchs-Tipps. Das passende Wohnmobil für Ihre Reise finden Sie in der Fahrzeugsuche von WOBI – das fairCamper Portal.

Wohnmobil mieten

Magazin-Serie „Sparsam Reisen mit dem Wohnmobil“

Teil 2

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2019-04-16T12:30:27+00:00

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